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| Bitte beachten Sie: Eine Rechtsberatung im Einzelfall kann in diesem Forum weder durch andere Nutzer noch einen Anwalt erfolgen. Das Forum dient dem Erfahrungsaustausch zu allgemeinen rechtlichen Fragen rund um das Internet. Wenden Sie sich für eine konkrete Rechtsberatung bitte an einen zugelassenen, spezialisierten Rechtsanwalt. |
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| Sonstiges zum Onlinerecht Hier kann über alles diskutiert werden, wofür es keine extra Kategorie gibt. |
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| Zitat:
__________________ [SIZE="1"]Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.[/SIZE] |
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| Hallo Ja, ich habe selbst zwei Foren und wurde erst vor Kurzem von einem Anwalt aufgefordert, einen Beitrag zu löschen weil dort sein Mandant in einem schlechten Licht dargestellt wird. Du mußt als Betreiber nicht immer alles kontrollieren, aber nach Kenntnisnahme von rechtswidrigem Inhalt bist du verpflichtet, sofort zu reagieren. Verlasse dich nicht darauf, das andere mit ihrem "falschen" Impressum bisher Glück hatten. Das kann jeden zu jeder Zeit treffen und dann hast du fast keine Chance, da nochmal raus zu kommen. Auch so ein Satz wie "keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt" wird dich nicht davor bewahren. Sobald du Werbeeinnahmen hast, ist es schon eine kommerzielle Seite. Du brauchst natürlich kein Gewerbe für eine "Privatseite" mit Werbung, aber du solltest die Einnahmen deinem Finanzamt mitteilen. Übrigens: die Serverkosten kannst du sofort mitangeben als Ausgaben. Hier gibt aber dein zuständiges Finanzamt bessere Auskunft - kostet auch nichts. Da du ja selbständig bist und wohl die Kleinunternehmerregelung in anspruch nimmst, kannst du das sofort in der EÜR machen. Grüße Mario |
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| Hallo, danke euch. So langsam kommen wir der Sache doch etwas näher. Zitat:
Selbstverständlich würde ich nach Kenntnissnahme von rechtswidrigem Inhalt diesen löschen. Die Frage ist eben nur, wie erlange ich diese Kenntnisse? In vielen Communitys seh ich nun seit Jahren ein Feature wie Missbrauch melden, oder Identitätsklau, oder Verstoß bei Profilbild melden.. Heisst das ich muss mich auf meine Nutzer verlassen, dass die schön die Augen aufmachen und mir das alles melden? Was genau ist rechtswidrig? Bzw was muss ich in meinen Nutzungsbestimmungen denn bestimmen? Versteht mich jetzt nicht falsch, es soll keine XXX-Community werden, aber MIR persönlich wäre es egal wenn dort mal jemand über das Thema XXX reden würde. Aber dann kommen wir wieder zum Thema Jugendschutz, richtig? Zitat:
Aber jetzt mal ganz ehrlich, ich glaub wohl nicht das wenn ich jetzt bei facebook irgendein misst reinschreibe, dass der Inhaber von Facebook dann dafür verantwortlich gemacht werden kann oder? Wie distanziert er sich davor? Irgendwo hab ich mal einen Satz in einer Community gelesen: Für den Inhalt sind die User selber verantwortlich oder so in der Art. Zitat:
Wie gesasgt die Seite soll erstmal vollkommen kostenlos sein, eventuell (zu 15%) ist in ferner Zukunft mal vorgesehen, extra Features nur für exklusive Premium Mitglieder freizuschalten, aber das ist wie gesagt nur ein Gedanke. Erstmal muss sich die Seite beweisen und bewähren. Zitat:
Zitat:
So das war jetzt wieder etwas umfangreich. Ich schau mal ob ich den bekannten Frage woher er die ganzen AGB´s Datenschutz,Haftungsauschluss, Impressum, Jugendschutz etc hat und ob der in den 10 Jahren wo er die Seite betreibt schonmal Ärger hatte. In diesem Sinne, ich bin euch dankbar für eure Mühe und Zeit. Lg |
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| Hallo Kenntnisnahme erlangst du spätestens dann, wenn dich ein Anwalt zwecks Löschung kontaktiert. Dann mußt du handeln. Du mußt keine AG oder GmbH gründen, nur weil du eventuell eine kostenpflichtige Community eröffnest. Da reicht ein entsprechendes Gewerbe vollkommen aus. Das andere sind Gesellschaftsformen, wo ein gewisses Stammkapital vorhanden sein sollte. Wenn du bei Facebook irgendwas rechtswidriges schreibst und der Betreiber nimmt das nach Kenntnisnahme nicht herunter, dann ist er dafür verantwortlich und wird dafür belangt. YouTube ist das beste Beispiel: die haben Unmengen an Urheberrechtsverstössen zugelassen und mußten dafür zahlen. Danach wurden die Regeln dort strenger. XXX erfordert immer ein gewisses Maß an Jugendschutz. Hält man sich nicht daran, dann wird das richtig teuer. AGB sind keine Nutzungsbestimmungen oder hat was mit Haftung zu tun. Grundsätzlich werden dort die Vertragsbedingungen (mir fehlt jetzt kein passenderes Wort ein) zwischen Kunden und Anbieter vereinbart. Falsche AGB werden schnell zum Bumerang, deshalb sollte man sich in dem Fall die Hilfe eines Anwaltes holen. Du kannst nicht einfach die AGB, Nutzungsbestimmungen usw. eines anderen nehmen. Das muß schon auf dein Vorhaben zugeschnitten sein. Grüße Mario |
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