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| Anzeige ich hätte 3 Fragen bezgl. e-Commerce. Eine Domain/Seite mit der ich Partner bin ist auf einen Ukrainer Registriert und das Impressum ist auch ein Ukrainer. Ich pflege die Seite und mache paar Updates etc. bz. liefer auch den entsprechenden Content. Meine Frage ist: Der aus Ukraine bietet eBooks zum kauf an. Da er in Ukraine auf PayPal kein Geld empfangen kann soll ich über meine PayPal Adresse das Geld bekommen. 1. Muss ich dafür was an Steuern bezahlen? 2. Ist der aus Ukraine abmahnbar? 3. Muss ich mit Abmahnungen rechnen? Frage 2 und 3 ist aussicherheit gestellt. In der AGB steht ausdrücklich drin das der Gerichtsstand Ukraine ist und die Seite nach ukrainischen Recht betrieben wird. Die Käufer wären aus Deutschland und die Seite ist vollständig deutsch. Danke im Vorraus, Phillip |
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| Prinzipiell erstmal: Wenn man mit seinem Namen auftritt ist man auch haftbar (Email reicht auch - PayPal ist verpflichtet entsprechende Daten im Zuge einer Ermittluing weiterzugeben). Unabhängig davon was man für wen macht oder nicht. Und wenn man sein Konto (gleich ob PayPal oder Bank) hergibt, muss man auch damit rechnen, dass man derjenige ist, von dem das Geld zurückverlangt wird. Und dann kann man sicherlich von dem sein Geld zurückverlangen, dem man es weiter überwiesen hat. Nur dürfte das mit ukrainischen Partnern sehr schwierig werden, ist dann auch das eigene Problem und nicht das des Kunden. Das bedeutet: letztendlich bleibt man auf der Schuld sitzen. Zu den anderen Fragen: Steuern muss man auf Einkünfte zahlen, wo keine sind muss man nichts zahlen. Wenn man damit Gewinn macht, könnte es sogar sein, dass man ein Unternehmen anmelden muss. Sicherlich ist der aus der Ukraine abmahnbar, warum auch nicht. Und wie bereits erwähnt muss derjenige das Geld zurückzahlen der es erhalten hat. Und das das in den Fällen wo Kunden übers Ohr gehauen wurden mit Sicherheit nicht der Ukrainer ist, der als erster zahlen muss, hatte ich bereits erwähnt. Man muss nicht nur mit Abmahnungen sondern auch mit Haftbarkeit und Schadenersatz rechnen - man tritt eben mit seinem Namen für den anderen auf. Was man dann natürlich weiterreichen kann .... (Problematik siehe oben) Was in den AGB steht ist zunächst unrelevant, wenn der Zahlungsempfänger ein anderer ist, ist der auch derjenige der das Geld primär zurückzahlen muss, da dem Kunden interne Beziehungen egal sein können, man ist also auch der erste Ansprechpartner. Mein persönlicher Rat: Finger weg von derartigen Geldschiebegeschäften. Und niemals (!) persönliche Daten (Adresse, Konto ....) an solche Leute weitergeben, die stehen schneller vor der Tür als man denkt. Und das du die nicht so genau kennst zeigen mir deine Fragen. Wäre es tatsächlich eine "Partnerschaft", bei der alles vertraglichg geregelt ist, würden diese Fragen nicht aufkommen. Irgendwie erinnert mich das an die Mails die ich ständig bekomme, wo jemand ein deutsches Konto braucht, um seine dubiosen Fishing-Geschäfte darüber abzuwickeln ... |
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| Hi, danke für deine Antwort ... Wenn jemand das nGeld zurück fordert (mit einem guten Grund) ist mein Partner bzw. ich (solange das geld bei mir ist) bereit zurück zuschicken. Nein, es ist kein Dubioses Geschäft da ich diesen Mann aus der Ukraine mehr als 5 Jahre kenne. Wir haben uns in München kennengelernt als er auf der Uni war. Sprich sollte jemand Probleme haben mit der Seite bzw. der Ware und den Betriebr verklagt. Wer haftt dann der Zahlungsempfänger oder der, der im impressum steht. Wenn es zu einem Verfahren kommt ist der Gerichtsstand in Deutschland oder in der Ukraine ( nach der AGB und des Imrpessum´s ist es Ukraine). Phillip |
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| In erster Linie ist für alle Fragen der Betreiber verantwortlich (Haftung etc.). Nur in Geldfragen der Zahlungsempfänger. Wenn es also darauf ankommt, das Geld zurück zu erhalten. Und was die Steuern angeht: Solange man nachweisen kann, das man keinerlei Einkünfte dadurch hat, braucht man auch nichts zu zahlen (Einnahmen - Ausgaben). Wenn man aber zum Beispiel Provisionen für die Zahlungen erhält muss man die schon versteuern. Wenn man nicht als Vertreter auftritt sondern "nur" sein Konto zur Verfügung stellt ist die Frage, mit wem man als Kunde Geschäfte macht eigentlich klar. Mit dem Inhaber. Allerdings sollt eman als Zahlungsempfänger schon darauf achten, das die Sachen nicht offensichtlich rechtswidrig sind. Sorry wenn ich in meiner ersten Antwort sehr skeptisch war - aber man erlebt einfach zu viel im Internet. Und damit die Natur die Waage hält, müssen bei der Unvorsichtigkeit, die im Internet immer wieder zu Tage tritt, auch einige "paranoid-übervorsichtig" sein |
| Tags: impressum, ukraine, verkauf, ware |
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