Ich weiss, dass dieses Thema hier schon öfter behandelt worden ist, aber beim Durchlesen habe ich leider keine Antwort auf meine Fragen gekriegt.
Mal angenommen, man meldet sich bei einem kostenpflichtigen Dienst im Internet unter einem falschen Namen, aber richtiger Adresse an - besteht die Möglichkeit den Kosten auszuweichen?
Das normale Mahnverfahren sieht doch so aus:
es wird meist eine Zahlungserinnerung an die Email des Kunden geschickt und dabei wird gleichzeitig sein Benutzer-Konto bei dem entsprechenden Dienst gesperrt bis die Zahlung erfolgt ist. In der email ist als Beweis die IP-Adresse bei der Anmeldung angegeben.
Danach folgt eine weitere schriftliche Mahnung auf dem Postweg, die aber keinem Briefkasten zugeordnet werden kann (da falscher Name). Da man als Anhaltspunkt nur die IP-Adresse hat und die Email, ist es möglich für die Betreiber der Website an die richtigen persönlichen Daten zu kommen.
Um den Sachverhalt etwas zu verkomplizieren sei erwähnt, dass der Kunde zwischen Vertragsabschluss und erster Rechnung in eine andere Stadt umgezogen ist. Desweiteren benutzte er den Internetanschluss seines Bruders und hat den Service der Website NIE in Anspruch genommen (registriert, aber keine aktive Nutzung).
Ich bin für jede Hilfe dankbar! Schon mal vorweg: ich weiss, dass durch ein Klick der Vertrag schon zustande kommen kann. Ausserdem ist die falsche Angabe des Namens in gewisser Hinsicht ein Betrugsversuch und kann gegen einen verwendet werden. Aber hier stellt sich immer noch meine Frage, wie die an den richtigen Namen kommen wollen.