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E-Commerce Welche Rechte hab ich beim Onlineshopping, Powershopping...

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  #1 (permalink)  
Alt 24.03.2008, 12:57
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 03.03.2008
Beiträge: 4
Standard Onlineformulare - Wann dürfen Firmen persönliche Daten speichern?


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Hallo!
Wenn jemand ein Bestellformular für einen Dienst ausfüllt, den Haken bei der Zustimmung zu den AGB setzt, das Formular aber NICHT mithilfe des "Senden"-Buttons abschickt, darf die betreffende Firma dann die Daten speichern?
Kommt ein rechtsgültiger Vertrag zustande, wenn man den Sende-Button nicht klickt, sondern das Verfahren an der Stelle abbricht, keine Bestätigungsmail (z.B. mit Zugangsdaten o.Ä.) kommt?
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  #2 (permalink)  
Alt 24.03.2008, 21:13
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 26.03.2007
Beiträge: 8.489
Standard AW: Onlineformulare - Wann dürfen Firmen persönliche Daten speichern?

Kommt darauf an, ob man das wusste oder damit rechnen konnte. Durch setzen eines Hakens in einem Kontrollkästchen geht man normalerweise nicht davon aus, dass etwas abgesandt wird. Müsste man also wirklich im Einzelfall entscheiden.
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  #3 (permalink)  
Alt 24.03.2008, 21:38
Super-Moderator
 
Registriert seit: 07.03.2007
Ort: Hessen, DA
Beiträge: 2.241
Standard AW: Onlineformulare - Wann dürfen Firmen persönliche Daten speichern?

Würde sagen nein, schließlich könnte man es sich auch im letzten Moment anders überlegt haben und den Vorgang abbrechen. Jedoch kommt es auf den Einzelfall an, wie das genaue Formular aufgebaut ist. Aber wenn auf dem zu klickenden Button "kaufen" "bestellen" oder auch "ok" etc. steht, kann man wohl eher davon ausgehen das mit dem Klick ein entsprechender Vertrag zustande kommen könnte. Es kann sich aber auch um einen Antrag und nicht um eine Annahme eines Angebotes handeln, das kommt aber eben auch auf den Einzelfall an. Bei Online-Shops handelt es sich in der Regel um einen Antrag, den der Händler dann annimmt.
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  #4 (permalink)  
Alt 24.03.2008, 21:44
Moderator
 
Registriert seit: 26.07.2007
Beiträge: 1.351
Standard AW: Onlineformulare - Wann dürfen Firmen persönliche Daten speichern?

Ich denke in dem Zusammenhang ist auch zu beachten, dass es ja die Möglichkeit geben muss seine Daten nochmals zu überprüfen, bevor die Bestellung abgegeben wird.
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  #5 (permalink)  
Alt 27.03.2008, 12:09
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 06.03.2008
Beiträge: 13
Standard AW: Onlineformulare - Wann dürfen Firmen persönliche Daten speichern?

Zitat:
Zitat von McForrester Beitrag anzeigen
Hallo!
Wenn jemand ein Bestellformular für einen Dienst ausfüllt, den Haken bei der Zustimmung zu den AGB setzt, das Formular aber NICHT mithilfe des "Senden"-Buttons abschickt, darf die betreffende Firma dann die Daten speichern?
Ich würde sagen, nein. Der Gestzgeber verlangt, dass der Kunde jederzeit seine Eingaben korrigieren kann. Normalerweise (ich kenne keine Ausnahme) gelangt man durch Betätigen eines Buttons zur nächsten Seite, was auch intuitiv und schlüssig ist. Das Ausfüllen eines Formulars (Haken setzen) ist sicher nicht als wirksame Bestellung zu sehen.
Wenn Daten über den Kunden gespeichert werden (er also z.B. ein Kundenkonto eröffnen muss, um überhaupt bestellen zu können), sollte er das eigentlich mitbekommen ;-: Ich denke, er muss lt. Datenschutzgesetz die Möglichkeit haben dieses wieder zu löschen. Ich würde allerdings die Eröffnung eines solchen Kontos und die Abgabe einer Bestellung als zwei getrennte Vorgänge ansehen, auch wenn sie in aufeinanderfolgenden Schritten vorgenommen werden.
Zitat:
Zitat von McForrester Beitrag anzeigen
Kommt ein rechtsgültiger Vertrag zustande, wenn man den Sende-Button nicht klickt, sondern das Verfahren an der Stelle abbricht, keine Bestätigungsmail (z.B. mit Zugangsdaten o.Ä.) kommt?
Nein, wie oben gesagt. Ich würde das unbedingt als Korrekturvorgang seitens des Kundens sehen.
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