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  #1 (permalink)  
Alt 31.07.2008, 17:09
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 31.07.2008
Beiträge: 1
Standard Probleme mit Arbeitgeber


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Hallo,

wenn ein Student als Nebenjob eine Stelle in einer Internet-Firma antreten würde, welche Produkte entwickelt und vermarktet, die - wenn das der richtige Ausdruck ist - im rechtlichen Graubereich liegen, kann das für diesen Student negative Folgen in der Zukunft haben? Also z.B. in Vorstellungsgesprächen, Einstellungsassessments usw.? Eine solche Internetfirma könnte zum Beispiel Zugangsprogramme zu Tauschbörsen entwicken und vermarkten, und ihre Werbepartner könnten verschiedene Seiten im Internet sein, alles von Common-Interest-Seiten über Spezialseiten bis hin zu Hardcorepornografie.
Müsste solch ein Student um seine "weisse Weste" fürchten und besser noch in der Probezeit seine Kündigung einreichen, oder wäre er ein viel zu "kleiner Fisch" als dass ihn das jemals einholen könnte?
Ich hoffe die Problematik ist klar geworden...

Vielen Dank!

Guy Incognito
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  #2 (permalink)  
Alt 02.08.2008, 13:06
Super-Moderator
 
Registriert seit: 07.03.2007
Ort: Hessen, DA
Beiträge: 2.241
Standard AW: Probleme mit Arbeitgeber

Wenn man so Angst um seine weiße Weste hat, dann sollte man diese Firma in seinem Lebenslauf halt nicht mit angeben. Ganz einfach und einmal davon abgesehen was die Firma tut. Schwieriger ist es natürlich, wenn aufgrund der Geschäftstätigkeit mal ein gerichtliches Verfahren erfolgt, besonders wenn es strafrechtlich ist.

Aber aus meiner Sicht ist das Entwickeln von Tauschbörsen und damit in Zusammenhang stehender Technologie nichts verwerfliches. Tauschbörsen selbst sind ja nichts illegales, nur das was man darüber tut kann verboten sein. Denn selbst große Unternehmen oder Unis nutzen Torrent-Clients o.ä. für den Austausch von Daten. Gibt sogar Router mit integrierten Clients. Also das reine Arbeiten ist nichts verbotenes, fraglich wird es meiner Meinung nur, wenn das Unternehmen gezielt für rechtswidrige Angebote arbeitet oder diese unterstützt. Nur sollte dieses sich dann eher weniger in Deutschland aufhalten, sondern eher auf einer Insel in der Südsee.
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