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  #1 (permalink)  
Alt 12.10.2008, 18:36
Benutzer
 
Registriert seit: 19.02.2008
Beiträge: 31
Standard Wieviele Daten sollte man als Freehoster speichern


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Guten Abend,

Angenommen jemand betreibt einen stark wachsenden Freehoster, also einen kostenlosen Webhoster, bei dem sich jeder schnell und unkompliziert Webspace für lau holen kann.

Wieviele Daten sollte man als Betreiber aufnehmen um sich rechtlich abzusichern?

Ist es z.B. kritisch nur Veränderungen am Web zu loggen, nicht aber Zugriffe darauf? In diesem Fall könnte man z.B. nur die IP Adresse des Uploaders einer geschützten Musikdatei feststellen, nicht aber die Downloader.

Und bringt es irgendetwas Persönliche Daten aufzunehmen(Name, Anschrift...), wenn man diese nicht verifizieren kann und davon ausgehen muss das diese falsch angegeben werden?


Schönen Sonntag noch,
Stefan
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  #2 (permalink)  
Alt 12.10.2008, 21:47
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 26.03.2007
Beiträge: 8.489
Standard AW: Wieviele Daten sollte man als Freehoster speichern

Man sollte soviel und derartig gesicherte Daten haben, dass man auf eventuellen Schadensersatzansprüchen wegen Verletzung des Urheberrechts u.ä. nicht sitzen bleibt. Wenn man die Daten nicht hat - bleibt man eben darauf sitzen. So einfach ist das
__________________
[SIZE="1"]Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.[/SIZE]
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  #3 (permalink)  
Alt 13.10.2008, 13:49
Benutzer
 
Registriert seit: 19.02.2008
Beiträge: 31
Standard AW: Wieviele Daten sollte man als Freehoster speichern

Schadenersatzansprüche richten sich ja an den Uploader, also an den der die Datei eingestellt hat. Oder?

Und wieviel ist ein Logeintrag mit IP&Zeit eigentlich vor Gericht wert?
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  #4 (permalink)  
Alt 13.10.2008, 14:16
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 26.03.2007
Beiträge: 8.489
Standard AW: Wieviele Daten sollte man als Freehoster speichern

Zitat:
Schadenersatzansprüche richten sich ja an den Uploader, also an den der die Datei eingestellt hat. Oder?
Im Endeffekt ja, nur dass sie eben erstmal beim Betreiber landen, da dem, dessen Rechte verletzt wurden, das völlig egal sein kann. Er hat es auf der Seite des Betreibers gefunden ...
Zitat:
Und wieviel ist ein Logeintrag mit IP&Zeit eigentlich vor Gericht wert?
Relativ wenig, wenn er nicht rechtlich "sauber" also nachweisbar ist. Voraussetzung ist erstmal, dass der Benutzer über die Speicherung Bescheid wusste, wenn nicht, hat sich der Betreiber gleich mal strafbar gemacht (Datenschutz). Dann müsste der Betreiber nachweisen können, dass die Daten nicht manipuliert wurden, dass ist sehr schwer, wenn man sich da nicht Experten herangezogen hat, die wissen, wie sowas rechtlich sauber gestaltet wird. Die Log-Textdatei vom Webserver kann man dafür eigentlich fast vergessen.
Und dann kommt der eigentliche Haken: Aus der IP und der Zeit kann man den Benutzer nicht ableiten, da man an die Daten wie Adresse nicht herankommt. Diese Daten sollte man sich schon im Vorfeld besorgen und dann den Benutzer mit einem Login identifizieren.
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  #5 (permalink)  
Alt 13.10.2008, 15:54
Benutzer
 
Registriert seit: 19.02.2008
Beiträge: 31
Standard AW: Wieviele Daten sollte man als Freehoster speichern

Jop, das wäre die Ideallösung...

Macht aber eigentlich kein Freehoster... also die Daten der Betreiber aufnehmen?
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