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Strafrecht & Internet Was verboten ist und welche Strafen drohen...

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  #1 (permalink)  
Alt 08.03.2009, 05:23
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 07.03.2009
Beiträge: 1
Frage Dsl-Anbieter-ABZOCKE????


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Situation: Person A hat ein Vertrag bei einem Dsl-Anbieter XY (Dsl- & Festnetzflatrate mit bis zu 16Mbit(download) für Preis xx,xx€ monatlich. Die Person A testet zwei Wochen via Speedtest (am Morgen, am Mittag, am Abend, in der Nacht) die Download-& Uploadgeschwindigkeit+Ping (ms) und hat das konstante Ergebniss = unter 2Mbit(Download), noch viel weniger beim Upload + 55-60ms (Ping).
Person A ruft die Servicehotline (gebührenpflichtig) an und schildert die Situation. Person A wird mit der Technikabteilung verbunden. Der Technikmitarbeiter vom Dsl-Anbieter XY beseitigt mit einigen Handgriffen das Problem innerhalb von Minuten.
Ein Speedtast bestätigt: 11-12Mbit (Download), 1Mbit (Upload)+55-60ms (Ping).Person A ist damit sehr zufrieden.
Aber: Person A ist ein leidenschaftlicher Gamer. Jetzt kommt der Ping in ms *ins Spiel*. *(guter Ping = besseres Spielbedingungen)*
Dsl-Anbieter XY bietet ein sogenannten "Fastpath"/"Ping-Express" für Gamer an. Der Dsl-Anbieter XY gibt an, das bis zu 10ms möglich ist. Person A bezahlt einmalig eine Grundgebühr von xx,xx€ und muss monatlich x,xx€ mehr an den Dsl-Anbieter bezahlen. Person A bucht diese Option des Dsl-Anbieters.
Das Ergebniss = 20-iger ping (ms). Person A ist sehr zufrieden mit diesem Ergebnis (auch beim spielen im Internet ist das Ergebniss sichtbar), aber Person A prüft via Speedtest täglich (am Morgen, am Mittag, am Abend, in der Nacht), ob das Ergebniss konstant bleibt.
Nach einer Woche fällt der Person A auf , das der Ping nur noch im Bereich von 40 ms liegt (auch beim spielen im Internet sichtbar). Dies ändert sich nach einer Woche nicht und Person A ruft bei der Servicehotline (gebührenpflichtig) an, schildert die Situation und wird zur Technikabteilung weitergeleitet. Der Technikmitarbeiter lässt sich nicht auf die Schilderung der Person A ein. Die Person A schildert 4x sein Problem. Der Technikmitarbeiter beendet das Telefonat.
Person A ruft wieder bei der Servicehotline an und muss die Situation neu erklären (Grund:Gesprächsunterbrechung). ---> Weiterleitung zum Techniker----> Technikmitarbeiter beendet das Telefonat.
Eine Woche später (keine Veränderung Ping = *40ms*) ruft Person A wieder bei der Servicehotline an.---->Weiterleitung zur Technikabteilung.--->Techniker beendet das Gespräch.

Wie kann/muss Person A nun reagieren???
Situation: Ping/55-60ms --->via "Fastpath" auf 20 ms--> dann aber nur 40ms / dreistes auflegen der Technikabteilung + Kosten der Servicehotline
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  #2 (permalink)  
Alt 08.03.2009, 13:30
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 26.03.2007
Beiträge: 8.489
Standard AW: Dsl-Anbieter-ABZOCKE????

Zitat:
Wie kann/muss Person A nun reagieren???
Zunächst ist davon auszugehen, dass die vereinbarte Leistung angeboten wird. Denn das "ab" bedeutet, dass die Geschwindigkeit nicht immer und vor allem nicht dauernd angeboten werden muss (kann).
Es besteht somit kein rechtlicher Anspruch - auch wenn man mal eine bessere Leistung hatte. Das man damit damit der Willkür ausgesetzt ist, ist bekannt, aber genau deswegen wurde der Markt ja auch liberalisiert und der Kunde muss sich nicht knebeln lassen - er kann wechseln, wenn ihm die Leistung nicht (mehr) passt.

Als ich sehe zwei Vorgehensweisen
- Kündigung, anderen Anbieter suchen
- versuchen, seine Meinung deutlich zu machen. letzteres wäre zum Beispiel mölglich, indem man
a) den Mitarbeiter vor Beginn des Gesprächs nach dem Namen fragt
b) darauf hinweist (und es auch tut), dass das Gespräch aufgezeichnet wird (nach einem eindeutigen Hinweis ist das zulässig)
c) die Ergebnisse, wenn sie nicht befriedigend sind, an die Geschäftsleitung des Unternehmens sendet. Oftmals woissen die gar nicht, was im Support und in der Technik los ist.

Wie gesagt, einen Rechtsanspruch sehe ich nicht, Möglichkeiten als Kunde schon.
__________________
[SIZE="1"]Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.[/SIZE]
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