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| Bitte beachten Sie: Eine Rechtsberatung im Einzelfall kann in diesem Forum weder durch andere Nutzer noch einen Anwalt erfolgen. Das Forum dient dem Erfahrungsaustausch zu allgemeinen rechtlichen Fragen rund um das Internet. Wenden Sie sich für eine konkrete Rechtsberatung bitte an einen zugelassenen, spezialisierten Rechtsanwalt. |
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| Strafrecht & Internet Was verboten ist und welche Strafen drohen... |
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| Anzeige man nehme an, Person A (minderjährig) schließt mit Person B (erwachsen) einen Rechtsvertrag. Der Rechtsvertrag regelt einen Verkauf. Dieser wird von Person C, dem gesetzlichen Vertreter von Person A, als nichtig ("schwebend unwirksam") erklärt. Was ist, wenn Person C auf Wunsch von Person A gehandelt hat? Könnte Person A wegen Betrugs belangt werden? Mit freundlichen Grüßen |
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| Das ist ja gerade der Vorteil der Regelung bei Verträgen mit Minderjährigen: Das entscheidende Wort hat der Erziehungsberechtigte. Die Entscheidung von C ist die eigene, egal wieviel Einfluss A hatte - der Erziehungsberechtigte wird immer so gesehen, dass er in der Lage ist, eigene Entscheidungen zu treffen, im Gegensatz zu den Minderjährigen. Und bei Betrug müssen alle Voraussetzungen erfüllt sein. Zitat:
- Es muss die Unwahrheit behauptet werden - Der Andere muss dadurch einem Irrtum erlegen sein
__________________ [SIZE="1"]Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.[/SIZE] |
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| Kommt darauf an, ob B ein Schaden entstanden ist oder das normale Vertragsrisiko bei Verträgen mit Minderjährigen relevant ist. Beispiel für Schaden: - A hat angegeben er sei 18 - weil der Vertragsabschluss erst ab 18 möglich wäre (das wären zum Beispiel falsche Tatsachen). Für B kommt jetzt ein Schaden in Betracht, weil er auf die Gültigkeit des Vertrages vertrauen konnte. Das kann aber nur relevant sein, wenn das Alter angegeben werden musste. - A hat eine falsche Adresse angegeben, B musste jetzt erst die Adresse ermitteln. Im Gegensatz zu andeen Rechtssystemen muss aber der entstandene Schaden nachgiewesen werden, gegen Pauschalen könnte man sich zur Wehr setzen. Ebenso muss der Schaden möglichst gering gehalten werden (gleich die renomierteste Promi-Anwaltsfirma anzusetzen um eine Adresse zu ermitteln ist keine Schadensminimierung
__________________ [SIZE="1"]Meine Beiträge sind immer (auch wenn es nicht ausdrücklich dabei steht) meine persönliche Meinung und müssen (und werden) nicht immer mit der aktuellen Rechtssprechung oder der Lehrmeinung im Jurastudium / anderen rechtswissenschaftlichen Studiengängen übereinstimmen. Sie sind lediglich meine Auslegung von mir bekannten Gesetzen und Urteilen.[/SIZE] |
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| Und was ist, wenn Person A explizit gesagt hat, dass sie minderjährig ist und Person B sich dies auch bewusst war? Es geht darum, dass Person B an dem Programm, welches er bekam, weiterentwickelt hat, sein Programmierer tat dies (max. 2 Tage). Da nun Person B auf Grund der Nichtigkeit des Vertrags keine Rechte mehr an dem Programm hat, möchte Person B den Aufwand (Programmierung) entschädigt haben. |
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| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
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