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„Privacy-by-Default“ heißen die datenschützenden Voreinstellungen, die deutsche Datenschützer per Gesetz zur Pflicht erklären lassen wollen. Die Verbraucherzentrale Bundesverband ruft die Bürger dazu auf, dieses Vorhaben mit der Unterzeichnung einer Petition zu unterstützen.
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„Weniger Stress im digitalen Leben“, so lautet das Motto der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBZ), die eine Pflicht zu datenschützen Voreinstellungen fordert. Das betrifft nicht nur soziale Netzwerke wie Facebook und Google Plus, sondern sämtliche technischen Geräte, Dienste, Gewinnspiele, Softwareprodukte und den Versandhandel. Bisher sind die datenschützenden Voreinstellungen nur eine Option. Doch mangels Zeit oder Erfahrungen mit Geräten und Diensten wissen die Nutzer oft nicht, wie und wo sie diese Einstellungen ändern können. Dennoch muss ein maximaler Datenschutz gewährleistet sein, fordern die Datenschützer und wollen die anstehenden Neuerungen im Telemediengesetz dazu nutzen, die datenschützenden Voreinstellungen gesetzlich festlegen zu lassen.
Der Bundesrat hat bereits am 17.Juni 2011 einen Vorschlag zur Änderungen des Gesetzes vorgelegt. Neben den verpflichtenden Datenschutz-Voreinstellungen wird auch die Löschung von inaktiven Nutzerkonten in sozialen Netzwerken gefordert. Am 4. August 2011 schlug die Bundesregierung eine EU-Regelung vor. Allerdings wäre diese nicht innerhalb kürzerer Zeit durchführbar. Der VZBV-Vorstand erklärte, dass man das eine tun, ohne das andere lassen kann und fordert damit die zeitnahe gesetzliche Regelung.
Die Onlinepetition ist auf der Webseite von openpetition.de zu finden:
https://openpetition.de/petition/online/datenschutzfreundliche-voreinstellungen
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