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Nach langem Hin und Her beugt sich Google dem Druck der Nutzer und trennt sich vom Namenszwang. Somit können sich Personen nun unter Pseudonymen anmelden und ihre Daten ein Stück weit anonymer halten.
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Bislang hatte sich der Suchmaschinen-Gigant für den Klarnamenszwang ausgesprochen, da es sich beim sozialen Netzwerk Google+ um ein ?Identy Service? handle und dies nur mit den echten Namen möglich sei. Wer seinen realen Namen nicht angeben wolle, solle sich ein anderes soziales Netzwerk suchen - so die damalige Stellungnahme. Experten und Kritiker vermuteten jedoch mehr, dass Google durch die echten Namen besser Nutzerprofile erstellen könnte.
Facebook, der globale Social-Network-Marktführer, verlangt ebenso den echten Namen. Dort ist jedoch bekannt, dass Nutzerprofile systematisch angelegt werden. Letztlich ist die Pflicht, den realen Namen anzugeben, jedoch nicht sicher überprüfbar. So können echt klingende Namen weiterhin erfunden und genutzt werden, welche weder Facebook noch Google+ nachweisbar entschlüsseln könnten.
Des Weiteren klingen die realen Namen vieler Personen wie Pseudonyme, was dazu führte, dass die Bloggerin Violet Blue im sozialen Netzwerk Googles gesperrt wurde, da ihr unterstellt wurde, dass sie einen erdachten Namen nutze, was jedoch nicht der Wahrheit entspricht.
Da sich User also auch mit einem falschen Namen, der nicht wie ein typisches Pseudonym (Blümchen33 o.ä.) klingt, anmelden können, ist ein ?Identy Service? nicht vollkommen durchführbar. Kritiker und Datenschützer erklärten mehrfach dieses Prinzip und setzten sich letztlich damit durch.
Fazit
Pseudonyme sind im Internet Gang und Gebe. Sie schaden den sozialen Netzwerken genauso wenig, wie sie einen Nutzen haben. Sie zu verbieten ist zwecklos, zumal andere populäre Dienste wie Twitter problemlos mit erdachten Namen funktionieren.
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