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Operation „Blitzkrieg“ nennt Anonymous die kürzlich gestartet Aktion gegen die rechte Szene. Obwohl die erste Aktion kritisiert wurde, kündigt das Hacker-Kollektiv nun weitere Veröffentlichungen auf Nazi-Leaks an. Sie wollen auch weiterhin mutmaßliche NPD-Unterstützer outen und namentlich auf dem Blog nennen.
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Schon mehrfach wurden Webseiten von Neonazis gehackt und Daten entwendet. Darunter Namen, Adressen und Telefonnummern von mutmaßlichen Nazi-Sympathisanten. Auch angebliche Spenderlisten der NPD und Kundenlisten von rechten Versandhändlern konnten die Hacker, laut eigenen Aussagen, entwenden.
Der Deutsche Journalistenverband kritisierte die ungeprüfte Veröffentlichung im Internet scharf, doch Anonymous plant weitere Veröffentlichungen. In einem Chat gab ein Sprecher von Nazi-Leaks dem “Spiegel“ bekannt, dass die Seite wegen der Taten der Zwickauer Terrorzelle ins Leben gerufen wurde und es auch künftig Veröffentlichungen geben wird. Die Daten dazu wurden meist nicht selbst beschafft, sondern nur zusammengetragen. Der Sprecher räumte ein, dass die Kritik wegen der Vorgehensweise berechtigt sei und man die Filter verbessern wolle.
Schon vor der Operation Blitzkrieg kamen regelmäßig interne Daten aus der rechtsextremen Szene abhanden. So konnten beispielsweise Tausende E-Mails der NPD ins Netz gestellt werden oder Nutzerlisten der Neonazi-Webseite Blood and Honour.
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