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In der Vergangenheit haben über das Internet veröffentlichte Videos und Mitteilungen von Soldaten häufig für Aufregung gesorgt. Das Verteidigungsministerium hat nun schriftlich Leitlinien festgelegt, wie sich Soldaten bei Facebook oder Twitter zu verhalten haben.
Wie aus dem betreffenden Bericht hervor geht, wird vor allem eine klare Trennung von privaten und beruflichen Beiträgen gefordert. Dazu gehöre es auch, Familienangehörige darum zu bitten, die Netzwerke entsprechend verantwortungsbewusst zu nutzen. Neben der inhaltlichen Vorsicht werden die Soldaten zudem dazu aufgerufen, souverän aufzutreten, also dem Medium entsprechend. Bei sämtlichen veröffentlichten Inhalten gelten die deutschen Gesetze.
?Auch dürfen die Inhalte nicht politisch radikal, pornografisch oder anderweitig rechtswidrig sein. Kurz: Die Freiheit der Meinungsäußerung findet ihre Grenzen in den allgemeinen Gesetzen?, heißt es in den Social Media Guidelines. Die Verschwiegenheitspflicht bleibt auch in den sozialen Netzwerken zu beachten und auch Familienangehörige müssen mit vertraulichen Informationen im Internet vertraulich umgehen.
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Interessant ist, dass es sich bei den Richtlinien nicht um ein Social Media Handbook wie bei der U.S. Navy, Army oder Marine Corps handelt, sondern jene nur eine Empfehlung für einen sicheren Umgang mit sozialen Medien darstellen. Letztlich zeigen diese Leitlinien aber vorrangig, dass es nicht verboten ist, als Soldat der Bundeswehr soziale Medien zu nutzen und lediglich eine angemessene Art und Weise angebracht ist.
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Sören Siebert auf Google+