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Nachdem die Pläne der Schufa, Nutzerinformationen über Paltformen wir Facebook zur Ermittlung der Kreditwürdigkeit zu nutzen, für Kritik sorgten, dementierte das Unternehmen derartige Pläne. Man wolle Grundlagenforschung betreiben und die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung im Internet untersuchen. Zudem soll das Hasso-Plattner-Institut die Zusammanarbeit gekündigt haben.
Konkrete Pläne gäbe es nicht, nur Ideen für Forschungsansätze. Der Gebietsleiter des Hasso-Plattner-Instituts für Softwaresystemtechnik (HPI) bestreitet, dass das Sammeln von Nutzerinformationen in sozialen Netzwerken geplant sei. Daten, die aus dem Internet gewonnen werden, werden nicht an die Schufa weitergeleitet. Die Schufa beauftragte das HPI mit der Forschung.
Am Donnerstag sprach die Grünen-Bundestagsvorsitzende Renate Künast von einem verfassungswidrigen Vorhaben der Schufa. Dieter Kempf, Präsident des Internet-Branchenverbands Bitkom meint, dass nicht alles was technisch möglich ist, auch umgesetzt werden sollte. Auch Bernd Schlömer, Vorsitzender von der Piratenpartei übte Kritik. Er wertet das Vorhaben der Schufa als einen Angriff auf das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Malte Spitz von den Grünen meint, dass es nicht sein kann, dass der persönliche Musikgeschmack, der Freundeskreis oder Konversationen in den sozialen Netzwerken zur Bewertung der Kreditwürdigkeit herangezogen werden.
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Thilo Weichert, Verbraucher- und Datenschützer zeigte sich fassungslos. Er warnt vor einer neuen Dimension des Datenmissbrauchs.
Es ist allerdings nicht neu, dass Unternehmen Nutzerdaten im Internet suchen und verwenden. Deswegen wird Internetnutzern geraten, mit entsprechenden Privatsphäre-Einstellungen in den sozialen Netzwerken die Sichtbarkeit für die Öffentlichkeit einzuschränken.
Dder technische Partner des Projekts, das Hasso-Plattner-Institut in Potsdam, ist zwischenzeitlich aus dem Projekt ausgestiegen. Aufgrund des medialen Echos sei eine unbelastete Forschnung nun nicht mehr möglich.
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Sören Siebert auf Google+