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Bundestag: keine Einigung beim Datenschutz in sozialen Netzwerken

Nachdem sich die größten sozialen Netzwerke wie StudiVZ, Facebook und Myspace im letzten Monat mit der EU-Kommission auf eine Selbstverpflichtung zum Thema Jugendschutz und Datenschutz geeinigt haben, hat sich in der letzten Woche auch der Bundestag mit diesem Thema beschäftigt.

Die Grünen haben einen Vorschlag mit dem Titel „Privatsphäre in sozialen Netzwerken schützen – Anbieter in die Pflicht nehmen“ eingebracht. Eines der Hauptanliegen ist die Forderung, dass die Daten der Nutzer von den Betreibern nur nach vorheriger ausdrücklicher Zustimmung der Nutzer verwendet und weitergegeben werden dürfen.

Dieser Vorschlag wurde jedoch lediglich von der Fraktion „Die Linke“ unterstützt. Die übrigen Parteien sehen einen Großteil der Forderungen bereits durch die aktuell disskutierte Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes umgesetzt.

Fazit:

Das Thema Nutzerdaten in sozialen Netzwerken und Communities wird immer wichtiger. Für die Nutzer aufgrund eines gestiegenen Datenschutzbewußtseins. Für die Anbieter der Netzerwerke aufgrund der Tatsache, dass Datenschutzpannen oder eine unglückliche Informationspolitik den Nutzern gegenüber zu Vertrauensverlust und Umsatzeinbußen führen können.

RA Sören Siebert: Beratung Datenschutz und soziale Netzwerke

 


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