
Gerade junge Nutzer sozialer Netzwerke verschwenden kaum einen Gedanken daran, was mit ihren persönlichen Daten geschieht. Vor allem Facebook wird bei dem Thema Datenschutz immer wieder kritisiert. So auch bei der aktuell geänderten Datenschutzrichtlinie.
Facebook ist mit unzähligen Webseiten und Programmen verbunden. Hat ein Nutzer bei den Privatsphäre-Einstellungen die Profildaten für alle zugänglich gemacht, werden neben dem Namen und dem Profilbild sämtliche Daten, die der Nutzer als solche freigeben hat, ohne datenschutzbezogene Einschränkungen importiert, exportiert, weitergegeben und sonst weitergeleitet. Aus diesem Grund sollten sich Facebook-Nutzer vor Augen halten, dass bei der Freigabe aller Daten bei den Privatsphäre-Einstellungen diese Daten wohlmöglich für immer im Netz herumgeistern werden.
Eine weitere Neuerung gibt es mit dem Feature “Überprüfte Webseiten und Anwendungen”. Bisher musste der Facebook-Nutzer freigeben, welche Informationen an welche Programme und Webseiten weitergegeben werden. Durch die Datenschutzrichtlinie werden Informationen an bestimmte Webseiten und Programme weitergegeben ohne, dass sie vom Nutzer autorisiert wurden. Die Daten werden dann automatisch weitergeleitet, wenn ein Facebook-Nutzer eine solche Seite besucht. Welche Seiten davon betroffen sind, steht noch nicht fest.
Des Weiteren werden bei Facebook standortbezogene Daten eingeführt. Dabei werden die Daten über den aktuellen Aufenthaltsort eines Nutzers an Programme und Webseiten weitergegeben, damit diese besser mit dem User interagieren können bzw. ein Bewegungsprofil erstellen können.
Fazit:
Das Datenschutzproblem bei Facebook wird wohl auch in Zukunft viel Kritik hervorrufen. Die Nutzer sollten auf jeden Fall die Größe ihrer Datenmenge beachten, die an Dritte weitergegeben wird. Bis zu einem bestimmten Punkt, kann dies selbst beeinflusst werden. Für die sogenannte Datenarmut kann gesorgt werden, wenn so wenig Daten wie möglich bei Facebook hinterlegt werden und die Privatsphäre-Einstellungen dementsprechend eingestellt werden.
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