
Manche Menschen finden Geld auf der Straße; eine Bürgerin auf Regensburg hingegen einen ganzen Stapel von GEZ-Karteikarten mit sensiblen Daten.
Was war passiert?
Wie das Wochenblatt in Landshut berichtet, fand eine Anwohnerin aus Regensburg einen ganzen Stapel Karteikarten eines freiberuflich für die GEZ arbeitenden Mitarbeiters, der die Unterlagen offensichtlich auf seiner Arbeitsroute verloren hatte.
Das Prikäre an dieser Situation ist jedoch der Inhalt dieser Karteikarten: So wurden auf den Karteikarten nicht nur der Name mehrerer Dutzend Anwohner Regensburgs unter den „Teilnehmerdaten Bayerischer Rundfunk“ aufgeführt, sondern des Weiteren auch:
* Anschrift des Rundfunkteilnehmers
* Geburtsdatum
* Bankverbindung des Rundfunkteilnehmers
* Status: Privat- oder Geschäftskunde?
* Werden Sozialleistungen bezahlt, sodass eine Gebührenbefreiung vorliegt?
* Datum der Anmeldung bei der GEZ
* Datum der letzten Zahlung bei der GEZ
Die Anwohnerin übergab die Karteikarten dem lokalen Wochenblatt, von wo aus diese vom Chef des Bayerischen Beauftragtendienstes Medienberichten zufolge abgeholt wurden.
Fazit:
Man darf sich an dieser Stelle wirklich die Frage stellen, wie nachlässig in einigen Unternehmen offensichtlich mit dem Datenschutz umgegangen wird; es bleibt abzuwarten, ob die Panne des freiberuflichen Mitarbeiters weitere Konsequenzen für die GEZ haben wird. Datenhändler hätten sich über solch einen Fund mit Sicherheit gefreut… .
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