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Zwei Wochen nachdem Kritik an der Ortsdatenspeicherung durch die Apple-Geräte iPhone und iPad geübt wurde, reagiert der Soft- und Hardwaregigant mit einer Software-Aktualisierung, mit der bei Bedarf die Speicherung deaktiviert werden kann. Damit sollen datenschutzrechtliche Bedenken aus dem Weg geräumt werden.
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Das amerikanische Unternehmen beteuerte, dass es sich bei dem Dienst, bei dem Ortsinformationen fortlaufend mit der Sim-Karte gespeichert und unverschlüsselt an den Computer übertragen wurden, um einen Software-Fehler handelte. Nach Angaben der Zeit gab Apple zudem an, dass die umstrittenen Daten nicht an das Unternehmen weitergeleitet wurden.
So war die Sammlung der Ortsdaten über die mobilen Geräte dazu gedacht, um die Funktionen der Positionsbestimmungen und Kartenanwendungen zu optimieren. Der Aufenthalt der Geräte sei für Apple nie von Interesse gewesen und werde es auch in Zukunft nicht sein.
Das Update, welches das System auf die Version 4.3.3 bringt, verringert die Größe der Datei der Ortsdaten und verhindert das sofortige Übermitteln der Informationen an einen angeschlossenen Computer. Des Weiteren können Besitzer der Geräte selbstständig die Speicherung der Daten auf den Geräten vollständig unterbinden. Sobald die Ortsdienste abgeschaltet werden, werde der Speicher vollständig gelöscht.
Das Update steht für alle Kunden über iTunes zur Verfügung und kann wie gewohnt über eine Synchronisation mit einem Computer geladen werden.
Die Speicherung der ortsbezogenen Informationen stieß beim Datenschutzbeauftragten für Apple Deutschland, Thomas Kranig, auf Unverständnis, weshalb dieser Apple eine Frist für eine Erklärung und Stellungnahme bis zum 10. Mai setzte. Mit dem Software-Update hat das Unternehmen nun zum einen die Frist eingehalten und zudem Abhilfe geleistet.
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