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Der erst vor einigen Wochen vorgestellte Dienst „Facebook-Timeline“, der es Nutzern ermöglichen soll, nahezu alle Bereich ihres Lebens von der Geburt bis zum Tod zeitlich geordnet auf Facebook darzustellen, wird vorerst nicht wie geplant online gehen.
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Facebook hatte den Dienst „Timeline“ erst vor einigen Wochen vorgestellt. Die umfassenden Darstellungsmöglichkeiten des Zeitstrahls hatten - wie bei fast allem was Facebook ankündigt - umgehend zu kritischen Ausführungen in Bezug auf Facebook und die Privatspährer der Nutzer geführt.
Allerdings hat Facebook dabei allerdings übersehen, dass es in den USA ein Unternehmen mit dem Namen „Timeline“ gibt, dass sich nun gegen die Verwendung seines eingetragenen Markenzeichens wehrt. Das Unternehmen hat sich auf die Visualisierung historischer Ereignisse spezialisiert und verfügt sogar über eine eigene Fanpage auf Facebook.
Das Unternehmen Timeline hat nach der Ankündigung von Facebook, den Dienst ebenfalls „Timeline“ zu nennen, eine einstweilige Verfügung in Chicago beantragt, diese wurde aber durch das Gericht abgelehnt.
Facebook hat aber trotzdem den öffentlichen Start des Dienstes zunächst verschoben. Wahrscheinlich ist, dass man nun versucht, eine einvernehmliche Lösung herbei zu führen, um jahrelange gerichtliche Auseinandersetzungen zu verhindern.
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