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Gestern waren Hunderte Facebook-Nutzer von einem Spamangriff betroffen und fanden Pornobilder und Gewaltfotos auf ihren Profilen. Im Sekundentakt beschwerten sich Betroffene über Twitter oder meldeten Facebook die „fragwürdigen Inhalte“ über den Meldebutton.
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Eingeschleust wurden die Pornobilder über eine Javascript-Schadware. Nutzer des sozialen Netzwerkes verbreiteten diese unwissentlich mit kopierten Links an ihre Kontakte. Facebook warnte im Nachhinein, keine unbekannten Codes in die Adresszeile einzugeben und empfiehlt, stets die aktuellste Browserversion zu nutzen und derartige Inhalte direkt per Button dem Facebook-Team zu melden. Derzeit ist noch unbekannt, wer für die Spam-Attacke verantwortlich ist.
Das Team von Facebook arbeitete gestern auf Hochtouren, um den Spam zu beseitigen. Es sind bereits Mechanismen vorhanden, die schädliche Konten und Seiten schließen, die diese Browserschwachstelle ausnutzen. Betroffene wurden informiert und aufgeklärt, wie sie sich künftig vor Spamattacken schützen können.
Bereits im letzten Jahr gab es einen ähnlichen Angriff mit pornografischen Inhalten und der Hack in diesem Jahr zeigt, dass sich nicht viel in Bezug auf Sicherheitsmaßnahmen getan hat. Noch immer verfügt das Netzwerk über keinen Fotofilter für Pornobilder oder Gewaltfotos.
Für Datenschützer wird dieser Fall wohl der bekannte letzte Tropfen gewesen sein. Hamburgs Landesdatenschützer Johann Casper bereitet gegen Facebook rechtliche Schritte vor. Dabei geht es jedoch um die Gesichtserkennung, die gegen die deutschen und europäischen Bestimmungen für Datenschutz verstößt.
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