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Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen, kurz VDV, fordert dass Schwarzfahrer künftig deutlich mehr zahlen sollen. Grund dafür sind die Gruppen auf Facebook, die sich gegenseitig vor Fahrscheinkontrollen warnen.
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Per Smartphone können Fahrgäste sich von den Facebook-Gruppen informieren lassen, wo gerade Fahrscheinkontrollen durchgeführt werden. Der Hauptgeschäftsführer der VDV meint, dass dadurch das Schwarzfahren verharmlost wird, wenn potentielle Schwarzfahrer sich öffentlich organisieren können. Er fordert, dass der Gesetzgeber dem durch entsprechende Gesetzregelungen entgegen wirkt. Der VDV fordert bei einem ersten Vergehen ein Bußgeld von 60 Euro, bei einem weiteren bis 120 Euro. Bislang zahlten Schwarzfahrer 40 Euro Strafe.
Gesetze regeln derzeit, dass die bisherige Höchstgrenze von 40 Euro unterschritten werden darf, aber nicht überschritten. Doch mit dem erhöhten Beförderungsentgeld, wie das Bußgeld auch genannt wird, können Schwarzfahrer kaum abgeschreckt werden, so der VDV. Verbandssprecher Lars Wagner betonte, dass es nicht darum ginge, die besagten Facebook-Gruppen zu verbieten, sondern dass zur Abschreckung eine höhere Zahlung gefordert wird. Durch die Gruppen wird Schwarzfahren als spaßige Angelegenheit ausgelegt und da möchte der VDV nicht mitgehen.
Der VDV schätzt, dass jährlich rund 3,5% aller Fahrgäste mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwarzfahren. Mehr als 9,7 Milliarden Fahrgäste nutzten im Jahr 2011 Bus und Bahn und brachten einen Ertrag von rund 10,3 Milliarden Euro.
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