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In einem Rechtsstreit zwischen fünf Facebook-Nutzern und Facebook kam es nun zur Beilegung. Es ging um den Missbrauch von Nutzerdaten, im Einzelnen um die Verwendung von Nutzerfotos als Werbefiguren.
Facebook hatte eine neue Werbeform „Sponsored Stories“ eingeführt. Mit einem Klick auf den Like-Button eines Unternehmens, konnte der Facebook-User als Werbefigur genutzt werden. Das sah dann so aus, dass neben dem angezeigten Profilfoto der Werbehinweis „Nutzer XXX gefällt Produkt X. erschien. Diese Anzeige wurde dann bei Facebook-Freunden des Users angezeigt, mit dem Ziel, dass diese dann ebenfalls die Unternehmensseite „liken“.
Nun zahlt Facebook zehn Millionen Dollar, das macht rund 7,9 Millionen Euro, an eine wohltätige Organisation, um den Rechtsstreit beizulegen. Auf den ersten Blick scheint es sich um eine hohe Summe zu handeln, dennoch hätte es Facebook teurer kommen können. Der Rechtsstreit war als Sammelklage angelegt und somit hätten sich weitere Mitglieder der Klage anschließen können. Fast jeder dritte Amerikaner hätte sich genau genommen der Sammelklage anschließen können. Facebook hätte dann mit einer Zahlung im Milliarden-Bereich rechnen können.
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Die fünf Ankläger konnten der Richterin Lucy Koh während des Verfahrens in den USA glaubhaft machen, dass ihnen durch die Werbeform ein ökonomischer Schaden entstanden sei. Die Kläger sind mit der Zahlung an eine wohltätige Organisation einverstanden.
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Sören Siebert auf Google+