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Viele Eltern sind dagegen, dass Schulen oder Kindergärten Bilder Ihrer Kinder im Netz und insbesondere auf Facebook veröffentlichen. Aktuell gibt es einen Fall, in dem eine Grundschule in Braunlage sechs Schüler aus diesem Grund von einer Unterrichtsstunde ausgeschlossen hat.
In dieser Stunde kam ein Geschichtenerzähler zu Besuch und Fotos von dieser Veranstaltung sollten bei Facebook veröffentlicht werden. Die Eltern der sechs vom Unterricht ausgeschlossenen Schüler stimmten einer Veröffentlichung der Fotos nicht zu, berichtet golem.de.
Obwohl das Thema „Kinderfotos in sozialen Netzwerken“ in zahlreichen Elternforen bereits diskutiert wird, sind sich offensichtlich Eltern, Schulen und Medien immer noch nicht einig, ob die Veröffentlichung von Kinderbildern unbedenklich oder gefährlich ist.
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Während die einen Eltern sorglos etliche Fotos ihrer Kinder posten, sind andere der Meinung, dass Kinderbilder nicht bei Facebook und Co. veröffentlicht werden dürfen. Vor allem die Facebook-Gruppe „Keine Kinderfotos im Social Web“ argumentiert, dass auch Kinder eine Privatsphäre haben, die die Eltern schützen müssen. Nur weil es die eigenen Kinder sind, sollten Eltern nicht hingehen und vermeintlich niedliche Fotos posten oder lustige Geschichten aus dem Alltag erzählen. Es gehört sich ja auch nicht, öffentlich bei Facebook über Fremde zu plaudern, will die Facebook-Gruppe den Eltern vermitteln.
Über die Gefahr sollten eigentlich alle Eltern aufgeklärt sein. Pädophile suchen oft gezielt in sozialen Netzwerken nach Opfern. Weitere Informationen zum Thema Kinderbilder im Internet finden Sie beispielsweise auf der Seite Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik.
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Sören Siebert auf Google+