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Stellen Sie sich vor, Sie sehen jemanden im Einkaufzentrum und würden gern wissen, wer er ist, wie er heißt oder welche Interessen er hat. Demnächst muss man sich nicht mehr die Mühe machen und fremde Menschen kennenlernen, sondern zückt sein Smartphone und erfährt noch vor einer Fotoaufnahme den Namen.
Dies ist mit der App namens „Klik“ möglich, die Facebook im Mai veröffentlichte, nachdem es das Unternehmen Face.com übernommen hat. Diese App verbindet die Kamera des Smartphones mit der Facebook-Gesichtserkennung. Innerhalb weniger Sekunden werden dem Smartphone-Besitzer ein oder mehrere Namen angezeigt. Macht der Suchende von der Person eine Aufnahme, so kann er das Bild direkt beschriften und bei Facebook hochladen.
Facebook nennt das Ganze einen riesen Spaß und sind der Meinung, dass die Facebook-Nutzer gern ihre Fotos mit ihren Freunden teilen. Damit alles noch besser und einfacher ist, hat Facebook im April den Handy-Fotodienst Instagram übernommen. Mit dessen Programm können Fotos vom Smartphone bearbeitet und auf Facebook und anders soziale Netzwerke wie Twitter und Google+ veröffentlicht werden. Vorerst ist diese App nur für das iPhone erhältlich.
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Nun kann das Unternehmen die Werbung noch besser auf den Nutzer zuschneiden. Auf den einzelnen Userseiten lässt sich jetzt zeit-, personen- und ortspezifische Werbung schalten. Lädt ein Nutzer von unterwegs aus ein Foto hoch, so kann Facebook prompt Werbung für ein Restaurant um die Ecke senden oder auf ein Geschäft in der Nähe aufmerksam machen.
Natürlich lässt sich diese Technologie nicht nur für Werbung nutzen. Im Prinzip kann so der Lebenswandel der User nachvollzogen werden, was für einstellende Unternehmen von Interesse sein könnte.
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Sören Siebert auf Google+