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Beleidigungen und Shitstorm: Anti-Wendler-Kampagne auf Facebook gestoppt

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Anti Wendler Shitstorm auf Facebook gestoppt

Der Shitstorm gegen den Schlagersänger Michael Wendler war wahrscheinlich der größte, den es je auf Facebook gab. Über 700.000 Menschen sprachen über ihn, die Anti-Wendler-Seite „100 000 Menschen die Michael Wendler scheiße finden“ hatte mehr als 280.000 Fans.

Beleidigende und rassistische Äußerungen

Über den Shitstorm wurde in Zeitungen und in den Fernsehnachrichten berichtet. Auslöser war der Vorwurf, dass Michael Wendler zwei seiner Fans finanziell abgezockt haben soll. Die beiden weiblichen Fans, die auf Mallorca ein Wendler-Fan-Café eröffnen wollten, sollen nach ihren Aussagen nach einem gescheiterten Vertrag mit Wendler ihre erste Rate von 40.000 Euro nicht zurückerhalten haben. In einer TV-Sendung wurde der Schlagersänger von TV-Anwalt Posch mit den Vorwürfen konfrontiert. Daraufhin entwickelte sich der Shitstorm durch aufgebrachte Zuschauer auf Facebook. Tausende Kommentare wurden auf der Anti-Wendler-Seite abgegeben. Am Ende nahmen die beleidigenden und rassistischen Äußerungen überhand. Kommentare wie: „der allerletzte voll assi der hat echt den absturz verdient, dreck fressen soll die sau“ oder  „Gehen wa alle zu seinem nächsten Auftritt und buhen mal laut. Ich Wette wir buhen besser als er Playback singt“ waren auf der Hass-Seite zu lesen.

Wendler bezog Stellung

Der Schlagersänger bezog Stellung zu den Vorwürfen und erklärt, dass der TV-Beitrag aus Archivmaterial zusammengeschnitten und damit aus dem Zusammenhang gerissen wurde. Er entspräche so nicht der Wahrheit. Wendlers Anwälte teilten ihre Zuversicht mit, dass das Berufungsgericht „den wirklichen Sachverhalt unvoreingenommen und rechtlich zutreffend beurteilen wird“.

Betreiber und Initiator nahm die Facebook-Seite vom Netz

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Dem Betreiber und Initiator der Anti-Wendler-Kampagne wurden die Hasstiraden am Ende selbst zu viel und beschloss, die Seite vom Netz zu nehmen. Minütlich kamen bis zu 300 neue Anti-Wendler-Fans hinzu, die Kampagne lief völlig aus dem Ruder und war nicht mehr unter Kontrolle zu bringen. Der Schlagersänger war zum Schluss schon lange nicht mehr das Thema.

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Labels: Facebook

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