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Eine Woche lang werden 20 soziale Netzwerke wie You Tube, MySpace und StudiVZ über rassistische Inhalte aufklären. Mit Buttons und Banner sprechen sich die dafür gebildeten Gruppen auf den Internetplattformen gegen rassistische Inhalte aus und klären auf, wie Mitglieder auf diese aufmerksam machen können.
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„Menschenverachtung und Ausgrenzung widersprechen fundamental der Idee sozialer Netzwerke“, kommentiert Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner von der CSU. Mit ihnen soll Nähe geschaffen werden, statt Barrieren aufzubauen. Sie fordert auch, dass die Betreiber sozialer Netzwerke von ihrem Hausrecht gebrauch machen und Rechtsradikale, die verstärkt soziale Netzwerke nutzen, aussperren. Es sei richtig, dass Verfassungsfeinde auf diesen Plattformen keinen Platz haben sollten.
Die Initiative wurde von der Amadeu Antonio Stiftung angestoßen. Die Vorsitzende, Anetta Kahane verwies auf etliche Beispiele von rechtsradikalen Inhalten im Internet. So ist beispielsweise die NPD unter dem Titel „Die soziale Heimpartei“ auf Facebook zu finden.An der Aktion nehmen folgende Webseiten teil:
Bendecho.com, Clipfish.de, Ednetz.de, Fudder.de, Jappy.de, Kicker.de, knuddels.de, KWICK.de, MeineLeute.de, Spion-Netzwerk, MySpace.com, MyVideo.de, Schueler.cc, Spin.de, Stayfriends.de, Studentum.de, VZ-Netzwerk(SchülerVZ, StudiVZ, MeinVZ), Webcity.de, wer-kennt-wen, Youtube.
Facebook, das größte internationale Netzwerk, unterstützt allerdings die Kampagne „Netz gegen Nazis“ nicht.
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