Der bereits bekannte Banking-Trojaner ‚ZeuS’ wurde von seinen Erschaffern wiederholt modifiziert. Deshalb raten die IT-Experten von Secureworks und Trusteer allen Nutzern des Internet Explorers bzw. Mozillas Firefox zu Vorsicht.
ZeuS spioniert TANs, Zugangsdaten und Passwörter aus
Die im Internet auch als ‚Kneber Zbot’, ‚PRG’, ‚wsnpoem’ oder ‚Gorhax’ bekannte Banking-Malware wird regelmäßig in ihrer Struktur verändert, doch bleibt das Vorgehen das gleiche. So wird der Trojaner über verschiedene Wege, beispielsweise verseuchte Webseiten oder befallene E-Mails, im System installiert, wo er dann im Hintergrund arbeitet
Deshalb ist diese Art von Schadprogrammen auch die gefährlichste. Da ZeuS weder zerstört, noch weitere Schadsoftware installiert oder auf irgendeine Art und Weise in das Handeln des unwissenden PC-Besitzers oder die Vorgänge des Heim- oder Firmencomputers eingreift, finden die meisten Anti-Virus-Programme die heimtückische Software nicht.
Somit ist der Trojaner bestens geschützt im PC integriert und kann problemlos das Handeln des Besitzers ausspionieren. Die Autoren des Programms haben es dabei auf die Bankdaten und –zugänge abgesehen, welche der Online-Banking Betreibende in seiner Unwissenheit preisgibt. Die neuste Modifikationsstufe der Malware befällt, laut Experten, vor allem die beliebten Browser von Microsoft und Mozilla, da den Verbrechern anscheinend Lücken in diesen Systemen bekannt sind.
Fazit:
Da der Trojaner ZeuS schon länger im Internet vertreten ist, hat er bereits viele Menschen betroffen und deren Finanzen für die Kriminellen zugänglich gemacht. Weil die Programmierer jedoch in der Lage sind die Schadsoftware regelmäßig zu erneuern, sind die Informationen, welche die aktuellen Schutz-Programme zur Abwehr bereit haben, immer wieder aufs Neue überholt. Deshalb wird ZeuS auch weiterhin ahnungslose Internet-Nutzer befallen.
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