Das Konzept von OpenOffice sieht vor, dass die Quellen sämtlicher Schnittstellen offen und frei verfügbar sind. Das Office-Paket beinhaltet dabei alle gängigen Büro-Anwendungen (Writer, Calc, Impress, Draw, Base und Math) unter anderem einsetzbar für MS Windows, Apples Mac OS X, Linux, Solaris. Heute ist nun die neue Version erschienen: OpenOffice.org 3.0 als RC1 (Release Candidate, also in einer Testversion).
Neben optischen Veränderungen gibt es eine Vielzahl von technischen Weiterentwicklungen und neuen Funktionen. Besonders praktisch ist, dass mit der neuen Version nun alle Programme das OpenDokument-Format (ODF 1.2) unterstützen. Die nun fertige Testversion dient zum Testen und Ausprobieren und steht zum Download auf der Website bereit. Wann mit der fertigen Version zu rechnen ist, hängt maßgeblich auch von den Erfahrungen der nächsten Tage und Wochen ab.
Die Copyright-Rechte an OpenOffice.org (OOo) hält der Computer- und Software-Hersteller Sun Microsystems. Entwickler und Programmierer von OOo müssen dabei das so genannte Joint Copyright Assignment (JCA) unterschreiben. Dadurch treten diese ihre Rechte ab. Sun Microsystems erlaubt diese Maßnahme, nicht nur ein Verwertungsrecht, sondern auch die Möglichkeit OOo gerichtlich und aussergerichtlich zu vertreten.
Fazit:
OpenOffice.org bietet vielen Internetnutzern eine echte Alternative bei der Nutzung von Büro-Software. Die Interoperabilität, die es den Nutzern von verschiedenen Betriebssystemen erlaubt, miteinander einfach zu arbeiten, ist eines der wichtigsten Kriterien pro OpenOffice. Auch durch die Offenlegung des Quellcode hat die Software viele Freunde gefunden.
Autor: Philipp Otto
Rechtsberatung Internetrecht: Rechtsanwalt Sören Siebert
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