iPhones sind momentan der Renner auf dem deutschen Markt – wer eines hat, erscheint in vielen Gesellschaftskreisen angesagt, cool, auf dem neuesten Stand. Für viele potentielle Interessenten war wahrscheinlich jedoch die Tatsache, dass man bislang an einen kostenintensiven T-Mobile-Vertrag binden musste, eine Abschreckung – gerade wenn man nämlich nur wenig telefoniert, lohnt sich ein Vertrag in der Regel nämlich meist nicht.
Mittlerweile hat auch der Exklusivanbieter auf dem deutschen Markt – T-Mobile – reagiert: Wie kürzlich bekannt wurde, plant das Unternehmen, das 8GB iPhone ab Okotober 2008 auch mit dem Prepaid-Tarif „Xtra-Nonstop“ (u.a. 29ct / Minute für Telefonate in alle dt. Netze, 19ct / SMS) anzubieten. Der Preis für die Prepaidkarten-Variante des iPhones soll 569 EUR betragen, wobei nach Aussagen der Verantwortlichen in diesem Preis ein Gesprächsguthaben von 100 EUR enthalten sei.
Wichtig ist an dieser Stelle noch zu erwähnen, dass auch die Prepaidkarten-Variante vom iPhone für die erste Zeit nur mit einer T-Mobile-SIM-Karte benutzt werden kann, da es mit dem üblichen Net-Lock versehen ist.
Fazit:
Mit seiner Ankündigung versucht T-Mobile sicherlich auch die Gelegenheitstelefonierer für den Kauf eines iPhones zu gewinnen – wer allerdings die 16 GB-Variante des neuesten iPhones bevorzugt, muss wohl oder übel nach wie vor auf einen „richtigen“ Handyvertrag von T-Mobile zurückgreifen. Es liegt zudem die Vermutung nahe, dass T-Mobile durch das Anbieten einer Prepaidkarten-Variante der Tatsache entgegenwirken möchte, dass es mittlerweile umfangreiche Anleitungen im Internet gibt, wo man das neueste iPhone ohne Vertrag – und dabei vorbei an der Kasse von T-Mobile – kaufen kann.
Autor: Florian Skupin
Rechtsberatung Telekommunikation: Rechtsanwalt Sören Siebert
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