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Der Mitbetreiber von Megaupload, Kim Schmitz, sitzt in Haft. Ihm wird vorgeworfen, mit der Download-Webseite Megaupload umstrittene Geschäfte gemacht zu haben und massiv gegen Urheberrechte verstoßen zu haben. Nun schränken auch andere Filehoster ihr Geschäftsmodell ein.
Von dem Gewinn, der für das Jahr auf 40 Millionen US-Dollar geschätzt wurde, kaufte Schmitz Luxuswagen und ein 24-Hektar großes Anwesen in Auckland, Neuseeland. Der Wert des Anwesens wird auf 20 Millionen Euro geschätzt wird.
Zunächst wurde vermutet, dass andere Filehoster nun Megaupload´s Stelle einnehmen werden. Doch stattdessen ziehen viele bekannte Filehoster wie Filesonic, Uploaded und Fileserve die Reißleine. Scheinbar hat die Verhaftung der Betreiber und Hintermänner von Megaupload Wirkung gezeigt, denn einige Filehoster schränken nun ihr Angebot ein.
Filesonic lässt derzeit nur noch den Download von selbsthochgeladenen Inhalten zu. Uploaded richtete eine Sperre für IPs aus den USA ein. Vermutlich, um somit aus dem Wirkungsbereich der US-Behörden zu kommen. Und auch Filesonic unterbindet nun das Downloaden durch Dritte.
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Scheinbar völlig unbeeindruckt von dem ganzen Geschehen zeigen sich die Filehoster-Betreiber von Rapidshare, die ihr Angebot unverändert fortsetzen wollen. Sie halten Filehosting grundsätzlich für kein illegales Geschäft und machen sich wenig Sorgen um ihr eigenes Unternehmen.
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Sören Siebert auf Google+