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In der letzten Zeit sind vermehrt sogenannte Lösegeld-Trojaner aufgetaucht. Dabei wird der Rechner durch einen Download infiziert. Als Tarnung dienen unter anderem Video-Clips. Hat sich der Schädling erst mal auf dem PC eingenistet, hat der Nutzer meistens ein großes Problem.
Ein Teil der Lösegeld-Trojaner sperrt den PC Zugriff für die Anwender. Der Anwender wird entweder aufgefordert, eine Freischaltgebühr zu entrichten, eine SMS-"Premium-Nummer" (die hohe Gebühren kostet) zu versenden oder aber eine angeblich kostenlose Service-Nummer anzurufen und so den PC wieder freischalten zu können. Die Servicenummer ist selbstverständlich nicht kostenlos. Vielmehr wird der Anrufer mehrere Minuten in eine Warteschleife umgeleitet um so möglichst viel Zeit verstreichen zu lassen und dementsprechend hohe Gebühren zu erhalten.
Ein anderer Teil der Schädlinge verschlüsselt sämtliche Daten, die der Anwender auf seinem PC gespeichert hat (u.a. auch Word-, Excel- und PDF-Dateien). Diese Verschlüsselungsdaten werden dann nochmals verschlüsselt und dann auf dem PC des Anwenders abgelegt. Das befallene System lässt sich somit nur mit dem zweiten Schlüssel wieder herstellen. Das Verschlüsselungssystem lässt sich kaum knacken, da es dem neuesten Stand entspricht. Auch eine Boot-CD, die im ersten Fall noch hilft bzw. ein Reverse Engeneering hilft hier nicht weiter. Auf diversen seriösen Homepages wurden Tools bereitgestellt, die zur Lösung der Probleme beitragen könnten.
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Fazit:
Als PC Nutzer sollte man immer wachsam sein, regelmäßige Datensicherungen durchführen, unbekannte Inhalte nicht downloaden und seinen Virenschutz auf dem aktuellsten Stand halten. Falls der Rechner infiziert ist, sollte man sich gut überlegen, ob man tatsächlich auf die Forderungen eingeht – im schlimmsten Fall zahlt man das Geld, erhält jedoch keinen Schlüssel, der die Daten wiederherstellt.
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Sören Siebert auf Google+