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Erst vor zwei Tagen kündigte die Hackergruppe Lulz Security, kurz LulzSec, ihre Auflösung an, da sie angeblich nur 50 Tage lang agieren wollte. Nun gab die Hackerorganisation Anonymus bekannt, dass sie die Arbeit von LulzSec zusammen mit den ehemaligen LulzSec-Mitgliedern weiterführen will.
Als Beweis lieferten die Hacker Daten, die von der Cyberabwehrbehörde SENTINEL stammen sollen. Diese Dokumente beinhalten die Methoden, mit denen Webseiten besser vor Hackangriffen geschützt werden können. Was daran wahr ist, ist noch nicht geklärt. ABC Australien berichtet, dass diese Daten seit 2009 öffentlich zugänglich seien.
Letzte Woche wurde ein 19-Jähriger namens Ryan Cleary verhaftet, der angeblich der Kopf der Hackergruppe sein soll. Er kam nun auf Kaution frei, muss sich aber an bestimmte Auflagen halten. Er wird elektronisch überwacht und erhielt eine Ausgangssperre zwischen 9 und 19 Uhr. Ihm wurde zudem jegliche Internetnutzung untersagt.
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Vorgeworfen wird dem Jugendlichen, an einer Serie von DDos-Angriffen beteiligt gewesen zu sein. LulzSec bestreitet eine Beteiligung von Cleary und erklärte, dass er nur einen Chat-Room gehostet habe. Die britischen Behörden gehen nun von keiner Verbindung zur Hackergruppe mehr aus. Wegen den DDos-Angriffen, die ihm zur Last gelegt werden, wird weiter ermittelt.
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Sören Siebert auf Google+