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Das Hacker-Kollektiv Anonymous hat am Sonntag die Webseite der Gema (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) angegriffen. Auch 2 Tage später ist die Seite immer noch offline.
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Zwischenzeitlich war eine ironische Meldung von Anonymous auf der GEMA-Webseite eingeblendet: „Leider ist diese Seite (nicht nur) in Deutschland nicht verfügbar, da sie auf ein Unternehmen verweisen könnte, für das Anonymous die erforderlichen Freiheitsrechte nicht eingeräumt hat. Das tut uns leid. Nicht!“ Diese Meldung sollte die GEMA-Meldung parodieren, die Usern angezeigt wird, wenn Verwendungsrechte, beispielsweise für Musikvideos, nicht geklärt sind.
Auf ihrem Blog berichtet die GEMA vom Hacker-Angriff am Sonntagnachmittag und entschuldigt sich bei den Usern für die Unannehmlichkeiten. Die meisten User befürworten den Hackerangriff und hoffen, dass die GEMA nun ihre Richtlinien überdenkt.
Anonymous gab den erfolgreichen Hackerangriff auf die GEMA gestern via Twitter bekannt. Bereits vor ungefähr acht Wochen startete Anonymous schon eine DDoS-Attacke auf die GEMA-Webseite, nachdem nach einem Rechtsstreit zahlreiche Videos auf YouTube nicht mehr zur Verfügung standen. Jetzt wird vermutet, dass sich ein Anonymous-Sympathisant sich einen unerlaubten Zugang zum GEMA-Webserver verschafft hat. Dadurch können die Hacker nicht nur die Webseite blockieren, sondern haben Zugriff auf die Inhalte des Servers. Die GEMA selbst untersucht derzeit die Auswirkungen des Hackerangriffs.
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