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Der Verdacht, dass viele Hacker aus China kommen, besteht schon länger, doch nun hat der Geheimdienst National Security Agency (NSA) dafür augenscheinlich handfeste Beweise. Offensichtlich wurden sogar einige Mitglieder identifiziert.
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Laut dem Wall Street Journal habe der technische Geheimdienst mehrere Gruppierungen entdeckt, welche US-Unternehmen über das Internet ausspioniert haben sollen. Von den 20 gefundenen Gruppen seien sechs zivil und u.a. von Universitäten initiiert, ganze zwölf Gruppen hätten Kontakt zur Verbindung zur Volksbefreiungsarmee (VBA), die Verbindung zweier weiterer Gruppen sei bislang jedoch noch ungeklärt.
Mehrere hundert Hacker verteilen sich laut des Berichts über die Gruppen und zeichnen sich für einige Cyber-Angriffe in den vergangenen Jahren kenntlich, unter anderem wohl auch für den Einbruch 2010 in die Systeme Googles. Die Identitäten einiger dieser Hacker konnten sogar über das Vorgehen, die Software und weitere Hinweise ermittelt werden.
So handfest die Argumente des amerikanischen Geheimdienstes sind, so vehement lehnt China die Beschuldigungen ab und begründet dies damit, dass Hacken auch bei ihnen verboten sei. So müssen US-Unternehmen, welche jährlich Milliardenschäden durch Hacking-Angriffe verzeichnen, weiterhin darauf hoffen, dass die Regierung diplomatische Konsequenzen aus den Attacken zieht.
Fazit
Es hat den Anschein, dass niemand für die nachgewiesenen Angriffe Verantwortung übernehmen möchte, wodurch Sanktionen unmöglich werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Hacker ?nur? bei Spionage verbleiben und keine anderen Angriffe initiieren.
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