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Erst am 22.12.11 gab Microsoft eine Sicherheitslücke im Betriebssystem Windows bekannt. Zuerst trat das Problem mit dem Browser Safari in Verbindung mit einer speziellen Website auf, nun konnte der Fehler jedoch auch mit dem Internet Explorer (IE) reproduziert werden.
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Die Reproduktion des Fehlers wurde mit älteren IE-Versionen als der aktuellen Neuner bewerkstelligt. Dies sei jedoch ein großes Problem, da sehr vieler User noch mit älteren Versionen surfen und die Browser-Software nicht aktualisieren. Aus diesem Grund wird dazu aufgerufen, den Internet Explorer 9 zu installieren, um der Sicherheitslücke zu entgehen.
Jene konnte laut Heise Online zwar noch nicht zum Einschleusen von Schadsoftware verwendet werden, doch bestehe weiterhin die Möglichkeit. Fast sicher ist zudem auch, dass Windowssysteme mit 32 Bit nicht davon betroffen sind. Noch laufen die Untersuchungen zwar, doch da keine aktiven Angriffe verzeichnet werden konnten, wird Microsoft wohl keine Sicherheitsempfehlung bekannt geben.
Doch verweist die aktuelle Meldung auf ein generelles Problem: Durch die Nicht-Installation aktueller Update und/oder Upgrades entstehen für die Nutzer Sicherheitsrisiken, die leicht zu umgehen sind. Auch wenn das frisch bekannt gewordene Leck keine größere Gefahr bedeuten sollte, ist es unabdingbar, die verwendete Software auf dem aktuellen Stand zu halten. Nach Angaben Microsofts verwenden gar 10 Prozent aller Internet Explorer-Nutzer noch die Version 6.
Fazit
Sicherheitslücken sind bei der heutigen Fülle und Dichte an Software unumgänglich. Nur die permanente Weiterentwicklung und Überprüfung der Programme kann diesem Prozess ein wenig entgegen wirken. Dazu muss dieses Angebot jedoch auch von den User angenommen werden.
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