Anzeige

Das Hacker-Kollektiv Anonymous startete mit einem Blog namens nazi-leaks.net die „Operation Blitzkrieg“ gegen Neonazis. Auf dem Blog wurden Listen mit angeblichen NPD-Spendern veröffentlicht, Kundenliste von rechten Onlinehändlern, Autoren der Zeitschrift „Junge Freiheit“ sowie E-Mails der NPD. Die Echtheit der Dokumente konnte noch nicht bestätigt werden.
Anzeige
Damit versteht sich nazi-leaks.net als Enthüllungsportal, auf dem das Hackerkollektiv auch dazu aufruft, Webseiten von rechten Organisationen anzugreifen. In den veröffentlichten Listen sind Personennamen und Email-Adressen enthalten, teilweise auch mit kompletten Anschriften und Telefonnummern. Vermutlich wurden diese Daten bei Hackerangriffen auf verschiedene Onlineshops, unter anderem auf den Onlineshop thor-steinar.de, vor einigen Jahren entwendet.
Die Zeitschrift „Junge Freiheit“ gab bekannt, dass einige Listen bereits seit Juli auf einer anderen Webseite namens „Indymedia“ veröffentlicht waren und dass es sich bei den aufgeführten Namen nicht allesamt um Autoren handelt, sondern auch um Interviewpartner. Der Verlag stellte Strafanzeige gegen unbekannt, da es sich in deren Augen eindeutig um einen kriminellen Akt handelt. Die NPD hingegen überprüft die veröffentlichten Daten noch. Bislang ist nicht bekannt, ob die Daten echt seien. Es ist wahrscheinlich, dass die Partei ebenfalls Strafanzeige stellt.
Die Hacker-Organisation verbreitet ihre Kampagnen und Angriffe auch über ihren Twitter-Kanal @OpBlitzkrieg. Die Seiten von rechten Organisationen sind in der Hacker-Szene ein beliebtes Angriffsziel. Die Hackergruppe „No-Name Crew“ griff im Mai 2011 etwa 25 Webseiten an und entwendeten interne Informationen. Der Chaos Computer Club attackiert ebenfalls regelmäßig Webseiten rechter Organisationen.
Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.
Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.
Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.