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Google: Panda-Update bestraft Content-Farmen jetzt auch in Deutschland

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Das seit Monaten mit Spannung erwartete Panda-Update der Suchmaschine Google hat nun am 12.08.11 auch Deutschland erreicht. Mit dieser Veränderung am Suchalgorithmus versuchen die Betreiber, Seiten mit schlecht aggregierten Inhalten oder geringem Informationsgehalt für Nutzer zu bestrafen.

Wie funktioniert Panda?

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Es ist bekannt, dass Google sehr häufig an seinem Suchalgorithmus kleinere Veränderungen einführt, um den zahlreichen Nutzern bessere Ergebnisse zu liefern. Die von Google Panda-Update genannte Algorithmusänderung, sorgt jedoch für verhältnismäßig auffällige Verschiebungen in den Ergebnislisten. Als das Update für englischsprachige Suchergebnisse eingeführt wurde, wurden ca. 12% der Suchanfragen verändert beim Rollout in Deutschland sind ca. 6-9% der Suchanfragen betroffen. Bei der Änderung greift Google auf verschiedenste Daten zurück, die der Suchmaschinenbetreiber zur Verfügung hat.

Das Ziel des Internet-Giganten ist das Abwerten von Content-Farms, Websites, die viel qualitativ minderwertige Inhalte produzieren und publizieren, um in den Suchergebnissen zu vielen Keywords weit oben gelistet zu werden. Dabei werden Inhalte oftmals bloß von anderen Websites gesammelt und neu veröffentlicht, sodass viele Inhalte mehrfach bei Google gelistet werden, „duplicate content“ genannt.  Nach dem Update verlieren unterschiedliche Websites stark an Sichtbarkeit in den Suchmaschinen (z.B. bis zu 84,33% wikio.de). 

Guter Content gewinnt, schlechter verliert

Laut der Frankfurter Allgemeinen haben hingegen Seiten mit hochwertigem, redaktionell erstelltem Content, der zum einen einzigartig ist und zum anderen Nutzern viele und gute Informationen bietet, sodass die Besucher der Website auch lange auf ihr Verweilen (denn auch das bewertet Google wahrscheinlich), an Sichtbarkeit in den Suchergebnissen dazu gewonnen wie beispielsweise android.com (+ 42,36%).

Daten von Searchmetrix zeigen, dass Websites mit hohem Informationsgehalt und professionellen Redakteuren laut Google bessere Inhalte bereitstellen, sodass golem.de, stern.de, chip.de, heise.de und focus.de in den Suchergebnissen in Zukunft häufiger angezeigt werden.

Websites, welche viel duplicate content bieten oder Informationen von anderen Website zusammenwürfeln wie Artikelverzeichnisse, Personen- oder Preis-Suchmaschinen, müssen in Folge des Panda-Updates ihre Strategie erneuern. Haben diese Seiten noch vor kurzer Zeit ein funktionierendes Geschäftsmodell dargestellt, so wurde ihnen durch das Update die Grundlage entzogen.

Fazit

Bis das Update Deutschland erreicht hat, hatten Website-Betreiber Zeit, sich auf die Änderungen einzustellen. Wer seine Inhalte noch nicht angepasst hat, sollte schnellst möglich dafür sorgen. Ein bitterer Beigeschmack bleibt in jedem Fall: Zwar soll Panda den Nutzern helfen, bessere Inhalte zu finden, doch ist das Vorgehen Googles gegen viele Website-Betreiber sehr rigoros, teilweise werden, aufgrund der quasi Monopolstellung von Google im Suchbereich, ganze Businessmodelle zerstört, zahlreiche Arbeitsplätze bei Onlineplattformen stehen auf dem Spiel.

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