Bisher war es üblich, dass sich die Köpfe der Musikindustrie zumeist für eine strenge Verfolgung urheberrechtlicher Verstöße durch Filesharing ausgesprochen haben, um die Zahl der illegalen Musik-Downloads zu reduzieren und in der Folge auf eigene Absatzmärkte zu kanalisieren.
Vergangene Woche soll sich indes Dieter Bohlen einem Bericht von teltarif.de zufolge im Rahmen einer Podiumsdiskussion gegen die „Kriminalisierung von Musik-Downloads“ ausgesprochen haben. Im Internet – so die Meldung weiter – teile Bohlen die Auffassung der Piratenpartei. Bohlen selbst verglich das Herunterladen von Musik mit dem analogen Mitschneiden von Radiosendern vor dem Zeitalter des Internets – eine nach Ansicht von Bohlen damals ebenso alltägliche Vorgehensweise zum Anfertigen von Privatkopien.
Fazit:
Es stellt sich natürlich die Frage, inwiefern Bohlens Einstellung dem Absatz seiner CD-Kompositionen weiterhelfen wird. Neben den CDs selbst sind es nämlich vor allem die Klingelton-Angebote, die bei Künstler und Produzenten die Kassen klingeln lassen.
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