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Viele eBay-Käufer ärger sich oft darüber, wenn ein Artikel bei eBay sehr günstig zum Verkauf angeboten wird, die Händler dann jedoch horrende Versandkosten für den Versand des Artikels verlangt. Der Grund ist einfach, dass viele Verkäufer die Artikel früher sehr günstig eingestellt haben, um bei den entsprechenden – mittlerweile überarbeiteten – Suchfiltern möglichst weit oben zu stehen. Ihre Marge haben sie sodann versucht, über die überhöhten Versandkosten zu erlangen.
Dieser Geschäftspraktik schiebt eBay nun einen Riegel vor:
In fast allen Kategorien wurden Obergrenzen für die Versandkosten eingeführt. So dürfen Briefe, die ins Inland versendet werden, nicht mehr als 2,50 Euro kosten, für Warensendungen darf nicht mehr als 2 Euro an Versandkosten abgerechnet werden und in insgesamt 150 Kategorien wurden zudem die Paket- und Päckchenpreise auf maximal 7 Euro limitiert.
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Fazit:
Die Neuregelung wird sicherlich helfen, Käufer vor der „Versandkostenabzocke“ zu schützen und den Marktplatz für Käufer transparenter zu machen. Daneben ist dies natürlich auch ein cleverer Schachzug von eBay: Denn jeder Cent, der beim Verkauf über die Versandkosten verdient wird, unterliegt nicht dem Provisionssystem von eBay und beschert dem Unternehmen folglich keine Einnahmen.
Autor: Florian Skupin
Rechtssicher bei eBay verkaufen: RA Sören Siebert
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