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In diesem Sommer sollte die neue Zahlungsabwicklung bei eBay eingeführt werden. Käufer zahlen nach einer gewonnenen Auktion nicht mehr das Geld an den Käufer sondern auf ein eBay-Konto. Wurde der Handel zufriedenstellend abgewickelt, wird der Verkäufer von eBay ausgezahlt. Diese neue Zahlungsmethode soll Kunden mehr Sicherheit bieten und Konflikte vermeiden.
Die Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) fordert für die neue Zahlungsabwicklung eine Lizenz, die eBay zunächst erwerben muss. Der Geschäftsführer der eBay GmbH erklärte, dass die luxemburgische Behörde mittteilte, dass keine Lizenz für die geplante Zahlungsabwicklung nötig sei, eBay aber die Rechtsauffassung der Bafin akzeptiert. Bis zum Erwerb der Lizenz werde das laufende Pilotprojekt gestoppt und die Einführung der neuen Zahlungsabwicklung auf 2013 verschoben.
Gewonnene Auktionen oder Sofortkäufe wurden bisher vom Käufer und Verkäufer abgewickelt. Mit dem neuen Zahlungsverfahren schaltet sich eBay als Zahlungsabwickler dazwischen. Für den Käufer ändert sich nicht viel. Dieser begleicht auch weiterhin seine Rechnungen per Überweisung, PayPal, Kreditkarte oder Skrill. Der Verkäufer hat bei den Zahlungsanweisungen die Möglichkeit „Barzahlung bei Abholung“ oder „Nachnahme“ anzubieten. Ebay benachrichtigt nach der Zahlung des Käufers den Verkäufer, der daraufhin seine Ware versendet und den Artikel als „verschickt“ in seinem Verkäufer-Account markiert. Nach frühestens 14 Tagen überweist eBay dem Verkäufer dann das Geld, wenn der Handel reibungslos abgewickelt wurde.
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Mit der neuen Zahlungsmethode sind auch Verkäufer gegen Rückbuchungen oder Zahlungen mit gestohlenen Kreditkarten abgesichert. Der erweiterte Käuferschutz soll Käufern die Angst vor Betrug nehmen, die das größte Einkaufshindernis darstellt. Zugleich will eBay sich seinem Konkurrenten Amazon annähern, der diese Zahlungsmethode schon praktiziert.
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Sören Siebert auf Google+