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Kürzlich wurde bekannt, dass Gesundheitsministerin Ulla Schmidt ihr gepanzerter Dienstwagen im spanischen Alicante gestohlen wurde. Schmidt, die zugleich in Spanien Urlaub machte, ließ den Dienstwagen samt Chauffeur von Berlin ins 2.500km entfernte Alicante bringen, um dort zwei kleinere offizielle Termine wahrzunehmen.
Der Bund der Steuerzahler sowie Mitglieder des Parlamentes kritisieren diese Verhaltensweise teilweise auf das Schärfste und fordern eine Stellungnahme der Ministerin hierzu. Das pikante: Nach dem Diebstahl des gepanzerten Luxus-Dienstwagens wurde bekannt, dass der Wagen nicht versichert war und demnach der Steuerzahler für einen neuen Wagen aufkommen muss.
Die Diskussion um die vermeintliche „Dienstwagen-Affäre“ hat sich jetzt der Autovermieter Sixt zunutze gemacht. So wirbt der Autovermieter mit einem Bild der Gesundheitsministerin, verbunden mit dem Slogan: „Mit dem Dienstwagen in Urlaub? Sixt gibt es doch auch in Alicante!“. Ein entsprechender Werbepreis wurde in Anspielung auf das Missgeschick zudem gleich mit dem Hinweis „inkl. Diebstahlversicherung“ versehen.
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Fazit:
Man darf gespannt sein, wie die Gesundheitsministerin auf diese Art der Werbung reagiert und ob sie gegebenenfalls rechtliche Schritte gegen die Werbekampagne von SIXT einleitet.
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Sören Siebert auf Google+