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Frühere Viren, Trojaner und Würmer waren immer auf den Computeranwender als Auslöser angewiesen. Sei es durch starten einen dubiosen eMailanhanges oder mittels Download und Aufruf eines kleinen vermeintlich nützlichen Programmes. Damit ist jetzt Schluß. Endlich gibt es einen Computer-Wurm der sich auch ohne Hilfe des arglosen Computernutzers verbreiten kann.
Getauft wurde der kleine Freund als Sasser. Es gibt ihn inzwischen in 4 Variationen. Er dringt über einen offenen Port in die Rechner ein und aktiviert sich selbstständig über einen in den Windows Betriebssystemen 2000 und XP aktivierten Dienst. Sollte Ihr Rechner seit kurzem ein Eigenleben entwickeln, ab und an eine Pause einlegen, d.h. sich selbsttätig herunterfahren und neu starten haben Sie wahrscheinlich einen echten Sasser an Board. Schlimmer ist jedoch, das Sasser ihren Computer für weitere arglistige Viren und Trojaner quasi von innen öffnet.
Nur eine gut konfigurierte Firewall kann das Eindringen des Sasser-Wurmes verhindern.
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Glücklicherweise hat Microsoft schnell reagiert und für die unterschiedlichen Betriebssysteme jeweils einen Patch zur Verfügung gestellt, der die Sicherheitslüche schliesst. Sie können diesen unter http://www.microsoft.com/germany/ms/technetservicedesk/bulletin/bulletinMS04-011.htm downloaden. Ausserdem gibt es verschiedene Sasser-Removal Tools, z.B. von Symantec http://securityresponse.symantec.com/avcenter/venc/data/w32.sasser.removal.tool.html oder NAI http://vil.nai.com/vil/stinger/
Vorsicht jedoch bei vermeintlichen Removal-Tools unklarer Herkunft, die Ihnen vielleicht (wie bequem) per mail zugehen. Ein neuer Virus (Netsky.AC) nutzt die Angst der Anwender bereits aus und tarnt sich als ein solches. Also downloaden Sie solch ein Sasser-Removal-Tool besser nur von der Website des Antivirenspezialisten ihres Vertrauens.
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Sören Siebert auf Google+