Am 21.07.2007 wird der voraussichtlich letzte Band der Harry Potter-Serie von J. K. Rowling erscheinen. Dieser siebte Band über den beliebten Zauberlehrling trägt den Titel "Harry Potter and the Deathly Hallows". Die deutsche Übersetzung erscheint am 27.10.2007. Der genaue Titel steht dabei jedoch noch nicht fest. Bereits mehr als drei Wochen vor dem Verkaufsstart liegen dem Verlag bereits über 1,7 Millionen Bestellungen aus aller Welt vor.
Viele Fans werden aktuell verwundert feststellen, dass sie eine eMail erhalten haben, die scheinbar ein Exemplar des siebten Bandes beinhaltet. Jedoch findet sich in der eMail nicht die sorgenvoll erwartete Auflösung, ob Harry Potter überlebt oder stirbt. Vielmehr befindet sich im Anhang ein gefährlicher Wurm mit dem Namen "W32/Hairy-A" Der Wurm versteckt sich dabei in einer Word-Datei mit dem Namen "HarryPotterTheDeathlyHallows.doc". Wird diese geöffnet erscheinen die Worte "Harry Potter is dead". Er befällt insbesondere USB-Laufwerke. Wird ein Computer an ein infiziertes USB-Laufwerk oder an einen USB-Stick angeschlossen, so wird eine automatische Auto-run-Option aktiviert, die nach weiteren vorhandenen mobilen Laufwerken sucht, um diese ebenfalls zu infizieren.
Zudem werden automatisch neue Nutzerkonten unter dem Namen von Romanfiguren der Harry Potter-Bände angelegt. Der Wurm ist auch in der Lage, die Startseite des Windows Explorer so zu verändern, dass eine Angebotsseite des Online-Versandhauses für Bücher Amazon erscheint, auf der eine Harry Potter-Parodie ("Harry Putter and the Chamber of Cheesecakes") zum Kauf angeboten wird.
Fazit:
Wer eine solche eMail erhält, sollte diese ohne den Anhang zu öffnen, sofort löschen. Zudem sollten Nutzer eine Aktualisierung ihres Virenschutz - Programms vornehmen. Immer wieder kommt es vor, dass Trojaner oder Würmer im Zuge von tagesaktuellen Meldungen oder beliebten Inhalten verschickt werden. Die Versender erhoffen sich dadurch eine höhere Rate an Personen, die auf die Tricks hereinfallen.
Autor: Philipp Otto
Rechtsberatung IT-Sicherheit und Internetrecht: Rechtsanwalt Sören Siebert
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