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Erst jetzt wurde erkannt, dass es im sozialen Netzwerk Facebook eine unangenehme Sicherheitslücke gibt. Dem Chefredakteur von TechCrunch (frei übersetzt: Technische Krise) J. Michael Arrington, ist es im Oktober 2010 geglückt, sich unter einer bereits bestehenden Adresse des Google-Chefs Eric Schmidt, völlig problemlos Zugang zu dessen Freunde zu verschaffen.
Der Umstand, dass Eric Schmidt auf Facebook keinen persönlichen Account hat, erleichterte das Ganze. Jetzt konnte J. Michael Arrington ein Profil anlegen und durch eine echte E-Mail-Adresse vom Google-Chef Eric Schmidt, hatte er auch sogleich die besten Kontakte in Form von Elliot Schrage, dem PR-Chef von Facebook und durch Chad Hurley, der YouTube gründete. Einen vertrauensvolleren Einstieg konnte es kaum geben. Dazu noch ein Bild des echten Google-Chefs und schon konnte er alle Freunde von Eric Schmidt finden oder einfach auch nur die Freundes-Vorschläge annehmen, die er automatisch angeboten bekam.
In dem gesicherten Twitter-Profil des Google-Chefs Eric Schmidt schrieb Selbiger, mit einem lächelnden Auge, dass er es nicht schlecht fände, wenn sich Arrington für ihn ausgebe und schrieb weiter: "Mal sehen, wie er mit allem fertig wird." Interessanterweise war der Umstand, dass Facebook zwar immer eine E-Mail an den Adressaten mit der Bitte um Bestätigung verschickt, es für Arrington aber auch ohne diesen Schritt möglich war, die Freunde zu editieren und anschreiben zu können.
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Sören Siebert auf Google+