Franz Müntefering alias Jochen Krause, Radio-Reporter und Stimmenimitator ist es gelungen, ein denkwürdiges Interview mit SPD-Frau Andrea Ypsilanti zu führen. Ypsilanti ist nicht nur auf die gefälschte Stimme Münteferings hereingefallen, viel schlimmer, auf verschlungenen Wegen haben Ausschnitte des Interviews das Videoportal YouTube erreicht. Die dort bereits in mehreren Kopien verfügbare knapp zwei Minuten lange Interview-Sequenz wurde inzwischen hunderttausendfach angeklickt.
Zuvor hatte Ypsilanti noch versucht dem Radiosender die Veröffentlichung zu untersagen. Nun ist die Blamage komplett. Neben der ungewollten Veröffentlichung bei YouTube wird der Inhalt des Gesprächs eifrig kommentiert: Ypsilanti sei in Ehrfurcht vor Müntefering erstarrt. Dass der Radio-Lockvogel den „sauerländischen Sound“ von Müntefering nur sehr unzureichend nachgemacht habe, zeige, dass Ypsilanti anscheinend nicht sehr oft mit Müntefering telefoniere.
Fazit:
Dass Ypsilanti Radio-Krause als falschem Müntefering auf den Leim gegangen ist, ist peinlich genug. Dass zwei der angeblich sieben Minuten Radio-Interview den Weg ins Netz gefunden haben und begeistert weiterverbreitet und konsumiert wird, zeigt, Web 2.0-Angebote befeuern das Lauffeuer von Informationen gewaltig. Die Vorstellung einmal verfügbare Informationen wieder entfernen zu können, bleibt illusorisch.
Autor: Philipp Otto
Rechtsberatung Internetrecht: Rechtsanwalt Sören Siebert
Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.
Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.
Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.