Wer kennt das nicht? Man öffnet seinen E-Mail-Accout und findet unzählige Spam-Mails im Posteingang. Einem Spam-Mailversender der besonderen Art wurde vor kurzem in den USA das Handwerk gelegt.
Der Versender von mehreren Millionen Spams pro Tag bezeichnet sich selbst als Geschäftsmann, die Presse nennt ihn nur Michigans Spam King. Zu diesem Namen kam er, nachdem er mehrere Millionen US-Dollar durch die Manipulation von Kursentwicklungen chinesischer Aktien verdiente. Zudem zählt der 64-jährige Alan M. Ralsky zu den weltweit größten Versender von Spam-Mails.
Ralsky bekannte sich in dem Verfahren für schuldig, erklärte aber auch, dass er jeden aus seinen E-Mail-Listen gestrichen habe, der mitteilte, keine Werbepost erhalten zu wollen. Nachdem er mit den Behörden zusammenarbeitete wurde er am Ende zu vier Jahren und drei Monaten und einer Geldstrafe von 250.000 US-Dollar verurteilt.
Fazit:
Auch in Deutschland ist das Versenden von Spams kein Kavaliersdelikt. Ist aus der Betreffzeile oder dem Absender nicht genau zu erkennen, dass es sich um eine Werbemail handelt, begeht der Versender eine Ordnungswidrigkeit. Diese kann mit bis zu 50.000 € geahndet werden.
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