Kinderpornographie war im letzten Jahr ein Thema, das sowohl Medien als auch die deutsche Politik intensiv beschäftigt hat. Es wurde diskutiert über das Zugangserschwerungsgesetz, das aktuell Bundespräsident Köhler zur Prüfung vorgelegt wurde, die Immunität eines Bundestagsabgeordneten wurde aufgrund des Verdachts des Besitzes kinderpornographischen Materials aufgehoben und schließlich wird auch in den Medien immer wieder über Fälle von Kinderpornographie berichtet.
China geht an dieser Stelle im Kampf gegen Kinderpornographie einen ganz anderen Weg:
Wer dem China Internet llegal Reporting Center (CIIRC) kinderpornographische Inhalte meldet, soll mit einer Prämie von bis zu 1000 EUR belohnt werden. China verspricht sich durch die Aktion eine Säuberung des Internets. Von den Bürgern wird das Angebot offenbar auch angenommen, wenn man bedenkt, dass Medienberichten zufolge innerhalb von 24 Stunden mehr als 10.000 Hinweise bei der Meldestelle eingegangen sind.
Fazit:
Eine gute Aktion vonseiten der chinesischen Regierung – statt neue Gesetze für Provider zu schaffen, werden einfach die eigenen Bürger aktiviert! Allerdings überwacht das China Internet llegal Reporting Center nicht nur pornographische Netzinhalte, sondern beispielsweise auch Inhalte, die der „nationalen Sicherheit und nationalen Einheit“ zuwider laufen.
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