Dass sich die Kriminellen im Internet immer neue Wege suchen, um ihre verbotenen Geschäfte zu betreiben, ist längst bekannt. Dennoch reicht diese Erkenntnis leider nicht aus, um unmittelbare Sicherheit zu garantieren. Schließlich kann in keinem Fall voraus gesagt werden, wie und womit die Online-Verbrecher vorgehen.
Die Online-Game-Branche ist ein stetig wachsender Markt, welcher sich größter Beliebtheit erfreut. So ist beispielsweise das Online-Spiel Nummer 1, World of Warcraft, mit über 9 Millionen Nutzern ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor. Schließlich gibt es neben dem eigentlichen Spiel eine sehr große Gemeinschaft (Community), welche Rund um das Spiel Informationen austauscht, handelt und erweitert.
Folglich ist es gerade in jenen Foren für Kriminelle einfach potentielle Opfer zu finden. Da unvorsichtige Spieler in diesen digitalen Treffpunkten gern zu vertrauensvoll sind, geraten sie in den Fokus vieler Verbrecher. So werden beispielsweise gewisse digitale Gegenstände, welche im Spiel sehr selten sind und gute Eigenschaften besitzen, zu günstigen Preisen angeboten. Was der Käufer meist nicht weiß oder zu spät bemerkt, ist, dass diese erworbenen Dateien von Schadsoftware befallen sind, welche den Computer zerstört, den persönlichen Online-Zugang zu diversen Spielen (Accounts) unzugänglich macht und/oder den Computer ausspioniert.
Befallene PC’s als Ausgangspunkt für eCrime
Laut Spezialisten ist das Vorgehen zum Verbreiten und Vertreiben von schädlicher Malware per Download in Tauschbörsen oder befallenen Internetseiten nur die Spitze des Eisberges. Die Kriminellen der neuen Generation haben dem nach ganz andere und größere Ziele vor Augen
"So dienen verseuchte Fan-Foren-Seiten diverser Online-Games nicht nur dem Befall von PC’s, um diesen zu zerstören, sondern um diesen als neuen Wirt zu benutzen. Gerade sehr aktive Online-Spieler haben äußerst leistungsstarke Computer und können den Internet-Kriminellen in ihren Machenschaften nützlich sein.
In diesen speziellen Fällen werden solche High-End-PC’s unbemerkt infiziert, jedoch so, dass diese Software nicht zerstört und behindert, sondern andere Computer befallen soll. Dadurch verbreitet der Besitzer des Hochleistungs-Computers unwissentlich die Programme der illegalen Autoren.
In diesen speziellen Fällen werden solche High-End-PC’s unbemerkt infiziert, jedoch so, dass diese Software nicht zerstört und behindert, sondern andere Computer befallen soll. Dadurch verbreitet der Besitzer des Hochleistungs-Computers unwissentlich die Programme der illegalen Autoren.
Fazit:
Das letzte Beispiel zeigt, dass sich Privatpersonen nicht nur selbst, sondern auch die Internet-Kontakte schützen müssen. Deshalb sollte keinesfalls auf Sicherheitssoftware verzichtet werden, da die Kriminellen im Internet sonst immer wieder eine breite Ausgangsposition für ihre Machenschaften haben.
Gerade sehr aktive Online-Gamer, die mehr als 10 Stunden in der Woche Online-Spiele nutzen, sollte überlegen, ob nicht noch zusätzlich zu kostenloser Security-Software weitere kostenpflichtige Software, wie z.B. http-Scanner, installiert werden sollte.
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