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Die Staatsanwaltschaft Aurich erhob Klage gegen einen 18-jährigen Mann, der auf seinem Facebook-Account andere zur Lynchjustiz aufgerufen haben soll. Er soll gefordert haben, das Polizeikommissariat in Emden zu stürmen und den mutmaßlichen Mörder eines Mädchens zu töten.
Der Tatverdächtige, ein 17-Jähriger, befand sich zu diesem Zeitpunkt im Kommissariat. Mittlerweile wurde seine Unschuld bewiesen. Ein weiterer Verdächtiger gestand die Tat. Es handelt sich bei dem Geständigen um einen 18-Jährigen Mann, der das elfjährige Mädchen aus Emden getötet haben soll. Das Mädchen wurde am 24. März im Parkhaus am Wasserturm in Emden tot aufgefunden.
Nach dem Facebook-Aufruf sollen sich am Abend um die 50 Personen vor dem Kommissariat eingefunden und die Herausgabe des mutmaßlichen Mörders des Mädchens verlangt haben. Nun wird sich der 18-Jährige Facebook-Nutzer vor dem Jugendschöffengericht wegen „öffentliche Aufforderung zu Straftaten“ verantworten müssen.
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Der genaue Termin steht noch nicht fest. Zuvor wird über die Eröffnung des Verfahrens entschieden. Der Angeklagte bereut mittlerweile sein Aufruf und ist betroffen über das Ausmaß und die Folgen seines Tuns. Er hatte sich in keiner Weise darüber Gedanken gemacht, welche Tragweite sein Aufruf haben könnte. Es heiß, dass sich der 18-Jährige persönlich bei dem fälschlich Verdächtigen entschuldigen möchte und alle Betroffenen um Entschuldigung bitten.
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Sören Siebert auf Google+