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Am Abend des 17.Dezember 2011 geriet die Gema ins Visier der Hackergruppe Anonymous. Ein Hacker namens AnonLutz soll zum Hackerangriff aufgerufen und Netzaktivisten ein Skript per Link geliefert haben. Die Sache hatte nun für einige Anonymous-Unterstützer ein Nachspiel.
Durch das Skript wurde die Webseite der Gema mit unzähligen, gleichzeitigen Anfragen bombardiert, so dass sie nicht mehr erreicht werden konnte. Am letzten Dienstag durchsuchten Ermittler deutschlandweit Wohnungen von Verdächtigen. Es reicht schon, nur auf einen Link geklickt zu haben, um auf die Liste der Ermittler zu gelangen. Insgesamt geht es um 106 Fälle. Davon 33 in Nordrhein-Westfalen, 18 in Baden-Württemberg und 15 in Berlin.
Die Ermittler teilten mit, dass es sich bei den Verdächtigen hauptsächlich im Jugendliche und junge Heranwachsende handelt. Die Razzia sorgte in den Familien für Diskussionen und „massiven Stress mit den Eltern“, so einige Betroffene. Im Rahmen der Wohnungsdurchsuchungen wurden Computer, Mobiltelefone und Festplatten beschlagnahmt.
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In den meisten Fällen war der Internetanschluss auf den Namen der Eltern angemeldet. Einige Eltern konnten es sich die angebliche Tat nicht erklären, da ihre Kinder unter 10 Jahren sind. Es wurden auch Stimmen laut, dass die Durchsuchungsaktion unverhältnismäßig sei. Die Ermittler waren jedoch in der Lage die IP-Adressen der Angreifer zurückführen. Nach den Reaktionen der Eltern und Jugendlichen wurde schnell klar, dass die meisten Verdächtigen nur Mitläufer waren.
Anonymous verlinkte daraufhin über twitter zu einem interessanten Vortrag von Rechtsanwalt Udo Vetter zum Thema "Richtiges Verhalten bei einer Hausdurchsuchung“.
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Sören Siebert auf Google+