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Strafrecht

Die vermeintliche Anonymität des Internet verleitet dazu, zahlreiche Straftaten zu begehen.

Die Palette reicht von Beleidigungen in Foren über Identitätsdiebstahl auf Facebook bis hin zu Phishing-Attacken oder massenhaften Betrugsfällen beim Onlineshopping.

Lesen Sie aktuelle Urteile und News zum Strafrecht im Internet.

Strafrecht

Die Phishing-Falle - private Finanzagenten oder Geldkuriere machen sich strafbar

07.12.06» Phishing - Mails sollen den Eindruck erwecken, es handele sich um die Original-Mail einer Bank oder einer Sparkasse. Die potentiellen Opfer werden dabei aufgefordert, ihre geheimen Bankdaten anzugeben. Um die anschließenden Überweisungen unerkannt ausführe zu können, benötigen die Initiatoren des Betrugs Mittelsmänner. Die Gerichte bezeichnen diese als Finanzkuriere oder Finanzagenten. Immer wieder fallen Privatpersonen auf scheinbar lukrative Jobangebote herein. Es werden hohe Provisionen für die Bereitstellung eines inländischen Privatkontos und anschließende Geldtransfers ins Ausland geboten. In zunehmendem Maße fallen insbesondere finanziell Bedürftige, die sich das schnelle Geld erhoffen, auf diese Masche herein. Dabei ist diese Unterstützungshandlung strafbar und kann zu bösen Folgen für die Betroffenen führen. » weiterlesen ...

 

Strafrecht

Online-Demonstration gegen Lufthansa ist nicht strafbar

28.06.06» Im Jahr 2001 hatten verschiedene politische Initiativen dazu aufgerufen, die Erreichbarkeit der Lufthansa-Webseite während der im Internet übertragenen Hauptversammlung durch massenhaften Zugriff zu behindern. Die Online-Demonstration sollte auf die Beteiligung der Lufthansa an Abschiebungen aufmerksam machen und führte zu erheblichen Behinderungen auf Lufthansa.com. » weiterlesen ...

 

Strafrecht

Finanzkurier wegen Phishing-Transaktionen verurteilt

20.04.06» Betrügereien über so genannte Phishing-eMails im Internet nehmen rasant zu. Fast jeder dürfte schon einmal eine in nicht ganz korrektem Deutsch verfasste eMail erhalten haben, in welcher er aufgefordert wird, seine online-Banking PIN oder TAN auf einer Intenetseite einzugeben, da dies aus „Gründen der Sicherheit“ erforderlich sei. In Wirklichkeit werden die Daten dann in betrügerischer Absicht an Dritte übermittelt, diese überweisen die Geldbeträge dann auf eigene Konten. » weiterlesen ...

 

Strafrecht

Online-Demonstration gegen Lufthansa stellt Nötigung dar

01.08.05» Der virtuelle Raum des Internet wird immer mehr für Fragen des e-government oder des Bürgerengagement genutzt. Neu ist jedoch eine Online-Demonstration um politische Positionen zu vertreten. » weiterlesen ...

 

Strafrecht

Haftstrafen für Versender von Spam-Mails - Teil II

13.05.04» Auch das Beispiel der USA zeigt, dass strafrechtliche Normen kein Allheilmittel gegen die tägliche Flut des elektronischen Werbe-Mülls sind. Seit Anfang 2004 ist dort der so genannte CAN-Spam Act (Controlling the Assault of Non-Solicited Pornography and Marketing Act) in Kraft. Hiernach müssen eMails mit sexuellem Inhalt, beispielsweise Werbe-Mails für Porno-Seiten, explizit in der Betreff-Zeile gekennzeichnet werden. Illegal ist es nach diesem Gesetz ebenfalls, in der Absenderzeile der Werbe-Mail falsche Angaben zu machen. » weiterlesen ...

 

Strafrecht

Haftstrafen für Versender von Spam-Mails - Teil I

10.05.04» Die stetig steigende Flut von unerwünschten Werbe-Mails entwickelt sich zu einem ernsthaften Hindernis für den eCommerce. Nach aktuellen Informationen von Spiegel-Online beläuft sich das Spam-Aufkommen bereits auf rund 62 Prozent aller eMails, die täglich versendete Zahl von Spam-Mails schätzt Spiegel-Online auf 13 Milliarden täglich. Hierdurch entsteht allein in Europa ein volkswirtschaftlicher Schaden von ca. 2,5 Milliarden Euro pro Jahr. Auch das Vertrauen der Nutzer in das Medium Internet wird durch die Spam-Flut nachhaltig geschädigt. » weiterlesen ...

 

Strafrecht

Pilotprojekt in NRW: Anzeige per Internet

29.03.04» Während seines Besuches auf der Cebit nutze der Innenminister von Nordrhein-Westfalen Behrens in der letzten Woche die Möglichkeit, öffentlichkeitswirksam einen neuen Service vorzustellen: Die Anzeige per Internet. » weiterlesen ...

 

Strafrecht

Beschlagnahme von eMail-Konten

08.12.03» Die Richter des Landgerichts Bonn (Az.: 37 Qs 20/03) hatten zu entscheiden, in welchem Umfang der eMail-Verkehr eines Unternehmens anlässlich der Durchsuchung von Geschäftsräumen sichergestellt und beschlagnahmt werden kann. » weiterlesen ...

 

Strafrecht

Dr. Kimble erhält Bewährungsstrafe

10.06.02» Kim Schmitz ist vom Amtsgericht München wegen verbotenen Aktien-Insiderhandels zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt wurden. Daneben wurde der einstige Hacker-König und Selbstdarsteller zu einer Geldstrafe von 100.000 Euro verurteilt. » weiterlesen ...

 

Strafrecht

Internet-Überwachungsgesetz beschlossen

24.10.01» Die Bundesregierung hat im Zuge der Bekämpfung des Terrorismus die bereits bestehenden Möglichkeiten der Telefonüberwachung auf die neuen Medien ausgedehnt. Das Kabinett hat eine Telekommunikations-Überwachungsverordnung beschlossen, nach der es erlaubt ist, zur Bekämpfung schwerer Straftaten E-Mails, SMS und Gespräche vom Mobiltelefon zu überwachen. Nach einer erfolgten richterlichen Anordnung müssen die Mobilfunk- und Internetprovider die dazu erforderlichen technischen Vorkehrungen treffen. » weiterlesen ...

 

Strafrecht

Hypo-Vereinsbank will ARD verklagen

21.10.01» Die Hypo-Vereinsbank erwägt eine Klage wegen Anstiftung gegen die Redaktion der ARD Sendung „Ratgeber Technik“. Anlass war eine Hackerattacke in das System des Hypo-Vereinsbank am 16. September 2001. Vorausgegangen war eine „Ratgeber Technik“ Sendung, in der Hacker gezielt durch Mitarbeiter der Sendung auf das Hacken einer deutschen Großbank angesprochen wurden sein sollen. Die Hacker drangen daraufhin in das System der Bank ein und verschafften sich Zugang zu verschiedenen Kundendaten. Die Macher der Sendung berufen sich auf ihre journalistische Freiheit und ihre Verpflichtung der Öffentlichkeit gegenüber, auf Unsicherheiten in den Systemen von Bank aufmerksam machen zu müssen. » weiterlesen ...

 

Strafrecht

Schüler wegen Lehrerbeleidigung im Netz verurteilt

13.09.01» Das Amtsgericht Braunschweig verurteilte einen Schüler zu 80 Stunden gemeinnütziger Arbeit. Dieser hatte zuvor Lehrer auf einer Internetseite als „Arschlöcher“ und „Fachidioten“ bezeichnet. Da die Beleidigungen laut zuständigem Richter nicht auf dem Schulhof stattfanden, sondern weltweit verbreitet wurden, zog das Gericht den Tatcomputer des Schülers ein. Auf der betreffenden Seite waren auch ausländerfeindliche und rassistische Kommentare zu lesen. So wurde unter anderem ein Religionslehrer als „muslimischer Perserteppich“ beschimpft. Anderen Verdächtigen Schülern konnte eine Tatbeteiligung hingegen nicht nachgewiesen werden. » weiterlesen ...

 

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